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Weniger Tote und mehr Verletzte am Berg

  • Dienstag | 26. Januar 2021  |  08:00 Uhr
Das Österreichische Kuratorium für Alpine Sicherheit (ÖKAS) zieht Bilanz – die Alpinunfallzahlen 2020.
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Der Ökas veröffentlichte seine Jahresbilanz des Jahres 2020.
© ÖKAS, Alpinpolizei

Wie aus der Alpinunfallstatistik des ÖKAS und der Alpinpolizei hervorgeht, sind im Jahr 2020 zwischen dem 1. Januar und dem 31. Dezember insgesamt 261 Menschen in Österreichs Bergen ums Leben gekommen. Das Zehnjahresmittel liegt bei 290 Toten pro Jahr. Im Jahr 2020 starben österreichweit 42 Frauen (16%) und 219 Männer (84%) am Berg.

Für das vergangene Jahr verzeichnet die Alpinunfalldatenbank 7.466 Verletzte. Das sind 500 Verletzte mehr, als im Jahr 2019. Das 10-Jahresmittel liegt bei 7.525.

Insgesamt verunfallten (Tote, Verletzte, Unverletzte) im Jahr 2020 11.290 Personen (Mittel 10 Jahre: 11.446). Im Zeitraum der Ausgangssperren durch Covid-19 - März und April 2020 - verunfallten ca. 1.200 Personen weniger als im langjährigen Mittel.

„Sicherheit und Präventionsarbeit sind die Kernthemen des Kuratoriums. Das Jahr 2020 hat gezeigt, dass auch im Sicherheitsbereich Berg, die digitalen Kommunikationsmittel ein wichtiger Weg zur Aufklärung der breiten Öffentlichkeit darstellen. Oberstes Ziel des ÖKAS ist die Reduzierung der alpinen Unfallzahlen durch Aufklärung der Öffentlichkeit. Zielpublikum sind alle die am Berg unterwegs sind, Einheimische wie Gäste. Eine breitenwirksame Aufklärung kann nur mit starken Partnern bewältigt werden. Alpinpolizei, Vereine, Verbände und die Mitglieder des ÖKAS leisten hier hervorragende Arbeit. Eine enge Kooperation mit den Medien ist von zentraler Bedeutung", so Peter Paal, der neue Präsident des ÖKAS.

Quelle: Ökas

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