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Stadium will größte Sporthauskette Hamburgs werden

  • Marcel Rotzoll
  • Mittwoch | 12. Oktober 2016  |  12:30 Uhr
Vor zwei Jahren eröffnete der skandinavische Filialist Stadium in der Hamburger Mönckebergstraße seine erste Filiale außerhalb Skandinaviens. Zwei weitere Stores wurden mittlerweile in der Hansestadt eröffnet. Nun will man zur „größten Sporthauskette“ Hamburgs werden.

In den vergangenen Jahren haben ausländische Filialisten den deutschen Markt für sich entdeckt. Beispielsweise drängt Hervis aus Österreich auf den Markt, die Deichmann-Tochter Ochsner Sport hat sich spätestens seit der Sport Sperk-Übernahme im Herbst 2015 in den deutschen Markt eingekauft, der englische Filialist JD Sports kommt mittlerweile auf 40 Filialen. Die Expansion der skandinavischen Sportkette Stadium, im Besitz der Brüder Ulf und Bo Eklöf sowie der Ikano-Gruppe der Ikea-Familie Kamprad, ist bisher auf Hamburg beschränkt.

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Stadium-Filiale in der Mönckebergstraße
© Stadium

Dem Flagshipstore auf der Hamburger Mönckebergstraße, der Ende September 2014 eröffnete, folgten in den vergangenen zwei Jahren weitere Filialen in Hamburg-Altona und Hamburg-Harburg sowie im September des vergangenen Jahres die Einrichtung eines Online-Shops. Zum nun zweijährigen Jubiläum blickt der deutsche Country Manager Johan Sandgren zufrieden zurück: „Wir sind sehr glücklich und stolz auf unseren erfolgreichen Eintritt in den deutschen Markt, da Deutschland führend in der europäischen Sportindustrie ist. Wir haben innerhalb von nur zwei Jahren drei Filialen eröffnet und unsere deutschen Kunden lieben unsere Produkte genauso sehr, wie unsere skandinavischen.“ Zukünftig wolle man zunächst in Hamburg weiter wachsen.

Johan Sandgren ergänzt: „In 2017 möchten wir unsere Strategie weiterverfolgen und noch mehr Menschen in Hamburg mit unserer Vision inspirieren. Wir sind Sportler und lieben den Wettbewerb. Tatsächlich haben wir es uns zum Ziel gesetzt, die größte Sporthauskette für Sportartikel und Sportmode in Hamburg zu werden – nicht nur hinsichtlich unseres Produktangebots, sondern auch in Bezug auf die Anzahl der Filialen.“

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL