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Sport sorgt für positive ANWR-Zahlen

  • Marcel Rotzoll
  • Dienstag | 21. Januar 2020  |  11:49 Uhr
Das Abrechnungsvolumen der Verbände der ANWR-Gruppe in den Handelsbranchen Schuhe, Sport und Lederwaren stieg insgesamt um 3,0 Prozent. Verantwortlich dafür war vor allem der Bereich Sport, der mit einem Plus von 9,6 Prozent die Rückgänge in den anderen Bereichen wettmachen konnte.

Der Schuhbereich innerhalb der ANWR verzeichnete 2019 bei einem Volumen von über 1,5 Mrd. Euro mit einem Minus von 1,5 Prozent leichte Einbußen. Auch das Abrechnungsvolumen im Bereich Lederwaren ging um 1,7 Prozent auf 107 Mio. Euro zurück. Um 9,6 Prozent auf knapp 1,3 Mrd. Euro konnte hingegen das Abrechnungsvolumen für Sportartikel zulegen. Das lässt darauf schließen, dass auch die zur ANWR gehörende Sport 2000 zur kommenden ISPO äußerst positive Zahlen für das Jahr 2019 präsentieren wird. Insgesamt stieg somit das Abrechnungsvolumen für die national und international tätigen Verbände der ANWR-Gruppe in den Handelsbranchen Schuhe, Sport und Lederwaren im Jahr 2019 um 3,0 Prozent auf über 2,9 Mrd. Euro. Rund 30 Prozent davon wurden nach Angaben der ANWR im europäischen Ausland erzielt.

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Der ANWR-Firmensitz in Mainhausen soll weiter gestärkt werden. Ab Mitte des Jahres werden beispielsweise Asics und Nike rund 2.500 Quadratmeter in einem neuen Gebäude beziehen.
© ANWR Group

Der Fokus für das Jahr 2020 liege nun „auf den erfolgreichen Produkten für den Online-Handel“. Dazu gehört neben der Online-Plattform schuhe.de und dem Steuerungstool Qualibet der Start einer neuen Plattform im Sportbereich. Zudem solle der Orderstandort Mainhausen durch die Investition in die neuen Showroom- und Büroflächen „für namhafte Hersteller aus dem Sportbereich noch attraktiver“ werden. So werden Nike und Asics ab Mitte des Jahres 2020 zusammen rund 2.500 Quadratmeter in einem neuen Gebäude nutzen.

Insgesamt stieg das Geschäftsvolumen der ANWR-Gruppe deutlich um fast 54 Prozent auf 14,6 Milliarden Euro. Aber Vorsicht: Dieses überdurchschnittliche Wachstum ist zurück zu führen auf die Übernahme des Zentralregulierungsgeschäfts der VR-Leasing AG durch die zur ANWR-Gruppe gehörenden AKTIVBANK AG. Vor der Übernahme hatte die Geschäftssparte Zentralregulierung der VR-Leasing mit rund 30 angeschlossenen Verbänden ein Umsatzvolumen „von jährlich rund 8 Mrd. Euro“ erwirtschaftet.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL