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Schuh Mücke wechselt auf IPOS

  • Marcel Rotzoll
  • Dienstag | 29. Mai 2018  |  11:15 Uhr
Ende April schaltete die Schuh Mücke Gruppe das Warenwirtschaftssystem IPOS scharf. Der Händler soll nun als Benchmark für andere Händler der ANWR Gruppe dienen.

Alle 14 Standorte von Schuh Mücke sowie die Zentrale in Scheßlitz wurden Ende April auf das Warenwirtschafts- und Kassensystem IPOS der EBG-Data umgestellt. Das betrifft 60 Kassen und „rund 70 Arbeitsplätze in der Zentrale“.

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Kathrin Schmidt ist seit Anfang 2017 in der Schuh Mücke Geschäftsführung verantwortlich für die Bereiche Personal, Logistik und Warenmanagement
© Schuh Mücke

„Der Wechsel von dem bisherigen System war aus strategischer Sicht erforderlich, um künftig für die neuen Marktanforderungen aufgestellt zu sein“, erklärt Kathrin Schmidt, Geschäftsführerin Schuh- und Sport Mücke, die Maßnahme. Das Warenwirtschafts- und Kassensystem IPOS biete nun die Möglichkeit, Abläufe zu standardisieren und dabei größere Datenmengen viel schneller zu verarbeiten. Bei EDI-fähigen Lieferanten entfalle die manuelle Artikelanlage. „Die größten Vorteile“ seien aber die Zentrallageranbindung, die Verbuchung aller Kassenumsätze in Echtzeit und die Filialumlagerungen mit sofortiger Verbuchung. Auch Onlineplattformen wie z.B. schuhe.de könnten optimal integriert werden.

Schuh Mücke soll nun als „Benchmark-Blaupause“ für andere Händler der ANWR Group dienen. Der Filialist wurde 2014 zunächst von der ANWR übernommen und kurz darauf in eine Beteiligungs AG überführt worden.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL