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Sabu-Regionaltagungen zum Thema Digitalisierung

  • Marcel Rotzoll
  • Donnerstag | 01. Juni 2017  |  10:28 Uhr
Anfang Mai lud die Schuh-Verbundgruppe Sabu an acht Orten zu ihren Regionaltagungen. Zentrales Thema war die Digitalisierung.

250 Teilnehmer zählten die Regionaltagungen der Schuh-Verbundgruppe Sabu während der acht Stationen vom 8. bis zum 18. Mai. Dabei sollte den Anwesenden gezeigt werden, wie der Sabu "seine Mitglieder in die digitale Zukunft beamt". Vorgestellt wurde dabei unter anderem eine regionale Suchplattform für Schuhe, die zum 1. August an den Start gehen soll. Mit der gemeinsamen Internetplattform sollen sich für Mitglieder zusätzlichen Vermarktungsmöglichkeiten eröffnen: "Ziel ist in erster Linie nicht, E-Commerce zu betreiben, sondern stationär für mehr Frequenz zu sorgen und damit die Verbraucher in die Läden zu lotsen." Jedes Sabu-Geschäft wird sich über die regionale Plattform mit einer "digitalen Visitenkarte" präsentieren können, "die alle wichtigen Unternehmensdaten, das Warenangebot, alle Serviceleistungen und aktuelle Bilder der Geschäfte enthält". Optional könne die Visitenkarte durch die Anbindung eines aktuellen und EDI-fähigen Warenwirtschaftssystems zu einem digitalen Schaufenster ausgebaut werden. Auf Wunsch gebe es zudem eine "Click & Reserve"-Funktion. Ein weiterer Ausbau der Plattform sei in den nächsten zwei Jahren geplant. "Mit für den Einzelnen denkbar geringem Aufwand", so die Sabu, "unterstützt die Heilbronner Verbundgruppe damit den lokalen Handel, um vom Kunden im Internet gefunden und von dort in den stationären Handel gelockt zu werden."

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Insgesamt 250 Teilnehmer folgten der Einladung zu den Regionaltagungen der Sabu zum Thema Digitalisierung.
© Sabu

Weiterer Schwerpunkt der Tagung waren die sozialen Medien. Informiert wurde über die "Anlage einer Facebook-Seite, Content, Interaktion, dem Teilen von Inhalten, Bewertungsmöglichkeiten bis hin zu Analyse-Tools und WhatsApp-Gruppen". Im Händler-Intranet entstehe zudem gerade eine Social-Media-Schulungsbereich.

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Sabu-Geschäftsführer Stephan Krug will seine Mitglieder "in die digitale Welt beamen".
© Sabu

Ein weiterer Baustein der Digitalisierungsstrategie sei das elektronische Rechnungsportal. Die ordnungsgemäße Archivierung von Warenrechnungen, die über die Zentralregulierung abgerechnet und als PDF per E-Mail zugesandt würden, sei "durch Ausdrucken, Abheften und das Speichern der Datei in einem separaten Ordner durch den einzelnen Händler nicht zu leisten". Deshalb werde die Verbundgruppe in Zusammenarbeit mit der raw Rechen-Anlage West zum 1. Januar 2018 ein Rechnungsportal aktivieren. Mit diesem könnten Original-ZR-Rechnungen und ZR-Gutschriften direkt in das Rechnungsportal eingestellt und rechtssicher elektronisch archiviert werden.

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL

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