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Outdoor-Profis trotz Minus zuversichtlich

  • Eveline Heinrich
  • Donnerstag | 10. Juli 2014  |  18:34 Uhr
Friedrichshafen. „Uns ist um das Segment nicht bange. Seit 25 Jahren befinden wir uns in einer Branche, die nur Wachstum kennt“, erklärte heute Outdoor-Profis-Chef Olaf Wittayer im Rahmen eines Round-Table-Gesprächs mit Journalisten auf der OutDoor in Friedrichshafen.

Jetzt spüre man zwar einen gewissen Gegenwind, der jedoch keinen Anlass zu Pessimismus darstelle. Die Einkaufsgemeinschaft verzeichnet laut Wittayer ein Umsatzminus von vier bis sechs Prozent gegenüber dem Vorjahr, für das der Textilbereich verantwortlich sei. Dagegen gebe es einige Hartware-Spezialisten, die es auf ein Plus von bis zu zehn Prozent bringen. Auch die Aggressivität einiger Mitbewerber im Netz, die aktuell ohne Gewinnabsicht agieren und sich auf diese Weise Anteile sichern, war ein Thema. Das komplette Auslisten der betreffenden Hersteller sei laut Wittayer keine praktikable Lösung – man könne sich jedoch auf die absoluten Must-haves in deren Sortiment konzentrieren und „alles links oder rechts“ fallen lassen. „Nur Nischen-Anbieter im Laden zu führen, geht einfach nicht“, ist sich Wittayer sicher. Den Verbrauchern, die auf der Suche nach dem günstigsten Preis sind, sei aber kein Vorwurf zu machen: „Sie denken einfach ökonomisch, genau wie wir und wie die Hersteller.“ eh

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Outdoor-Profis-Chef Olaf Wittayer blickt trotz „Gegenwind“ noch optimistisch in die Zukunft der Outdoor-Branche.
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Autor: Eveline Heinrich

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 15-16 / 2014