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OutDoor live: Outdoor bei Sport 2000 leicht im Plus

  • Marcel Rotzoll
  • Mittwoch | 21. Juni 2017  |  09:52 Uhr
Zur OutDoor werden traditionell aktuelle Zahlen und Projekte präsentiert. Bei der Sport 2000 bleibt Outdoor stark, Vertikalisierung ist geplant
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Deters, Allmendinger und Rudolf auf der Pressekonferenz zur OutDoor
© SFH

„Wir begrüßen diesen Zeitpunkt. Er gibt unseren Händlern die Möglichkeit, sich Inspiration für unsere Arbeitsmessen zu holen“, kommentiert Sport 2000-Geschäftsführer Hans-Hermann Deters den neuen Messetermin. In Mainhausen sollen die Partner dann ordern, beispielsweise bei den in knapp zwei Wochen folgenden Spezialistenmessen der Laufprofis und der outdoor-profis mit insgesamt 130 Ausstellern. Dabei dürfte die Stimmung unter den Händlern durchaus positiv sein. Im hart umkämpften Markt konnte sich der Erlebnisbereich Outdoor im bisherigen Jahresverlauf (bis Ende Mai) bei den Händlern der Verbundgruppe mit einem Plus von 3 Prozent behaupten. Textilien und Schuhe legten dabei um 3 Prozent zu, Hartwaren sogar um 8 Prozent. Mit einem Umsatzanteil von 22 % bleibt Outdoor dabei einer der wichtigsten Erlebnisbereiche und einer der stabilsten. Denn abgesehen von Multisport mit einem hohen Wachstum von 12 Prozent entwickeln sich beispielsweise Running und Teamsport/Fußball eher flach. So konnten Running-Textilien zwar um 3 Prozent zulegen, Schuhe jedoch verloren um 4 Prozent. Im Nicht-Event-Jahr büßt Fußball naturgemäß ein, Textilien um 27 Prozent, Hartwaren um 25 Prozent. Schuhe hingegen verkauften sich sehr konstant. Um den Herausforderungen der Handelslandschaft zu begegnen, stünden derzeit im Fokus der Mainhausener neben Digitalisierung, Data Management und besserer Positionierung auch die eigene Vertikalisierung. Das Ziel müsse sein, schneller, effizienter und verbindlicher zu handeln, betont Geschäftsführer Andreas Rudolf. Nach diesem Plan, der „Antrieb für die kommenden zwei Jahre“ sein sollen zukünftige Sortimente zu 25 Prozent NOS-Artikel sein, 45 Prozent sollen über saisonal über vorgegebene Module, Warenpakete, Bestseller sowie die bekannten V+5 –Artikel abgebildet werden und schließlich 30 % komplett in der Hand des jeweiligen Händlers liegen, um sich vor Ort von Mitbewerbern zu differenzieren.

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL