Mittwoch | 11. April 2018  |  14:57 Uhr

Online-Shopper suchen mehr Personalisierung

... das zeigt der jährliche Benchmark-Report „Reimagining Commerce“ von Episerver.

Persönliche Daten im Online-Shop teilen? Ja, aber nur, wenn sie richtig genutzt werden: 87 Prozent der Verbraucher haben nichts dagegen, persönliche Informationen beim Online-Shopping preiszugeben. Aber nur, wenn die Marken diese auch dafür nutzen, um ihr Einkaufserlebnis online zu verbessern. Das ist eins der Ergebnisse aus der Studie „Reimagining Commerce“, die von Episerver, dem Anbieter für intelligentes und Cloud-basiertes Management von Content, E-Commerce und Digital-Marketing, durchgeführt wurde. Die Studie zeigt, dass Marken ihre Kunden vor allem in Sachen Personalisierung nicht genügend abholen.

Episerver
Viele Online-Shopper wünschen sich beim Einkaufen mehr Personalisierung.
© Episerver

Jeder dritte der in der Studie befragten Verbraucher ist der Meinung, Marken würden nicht genug dafür tun, um ihr Angebot für sie zu personalisieren. Das verschlechtert zum Teil sogar nachhaltig die Einstellung zu den Unternehmen: 16 Prozent der Befragten gaben an, frustriert zu sein von Brands, die keine Personalisierung anbieten. Zwölf Prozent misstrauen der Studie zufolge sogar solchen Unternehmen. Im Umkehrschluss gab ein Viertel der Befragten an, eher wieder bei einem Shop zu kaufen, wenn dieser ein personalisiertes Angebot bereitstellt. Und 20 Prozent bestätigten, dass Personalisierung ihr Markenvertrauen und ihre -treue stärke.

„Personalisierung gehört heute zum Standard beim Online-Shopping“, sagt Joey Moore, Director of Product Marketing bei Episerver. „Die Verbraucher erwarten das. Und nicht nur das: Es reicht heute auch nicht mehr aus, nur Produktempfehlungen zu geben, Shop-Betreiber müssen mehr Personalisierungsvarianten bieten. Zum Beispiel passend ausgespielte Inhalte, die das Nutzerverhalten in Echtzeit berücksichtigen. Wer konsequent daran arbeitet, dass Verbraucher ein personalisiertes digitales Einkauferlebnis in seinem Shop finden, wird auch neben Amazon bestehen.“

„Der Bereich E-Commerce wächst Jahr für Jahr und das weltweit“, sagt Ed Kennedy, Director of Digital Commerce Strategy bei Episerver. „Gleichzeitig entwickeln sich die Erwartungen der Kunden an das Einkaufserlebnis im Online-Shop weiter. Um damit Schritt zu halten, müssen Marken jetzt umdenken. Bei vielen liegt der Fokus immer noch auf dem Kaufabschluss. Es wird höchste Zeit, ihn auf das gesamte Einkaufserlebnis zu legen. Dazu gehört zum Beispiel auch, dass man darüber nachdenkt, wie man die Lieferprozesse gestaltet. Oder, was Kunden brauchen, wenn sie ein Produkt verschenken möchten. Wer ganzheitlich denkt, wird langfristig Erfolg haben.“

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