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Intersport kann doch noch wachsen

  • Marcel Rotzoll
  • Montag | 01. Juli 2019  |  09:50 Uhr
Zur OutDoor präsentierte die Intersport gestern aktuelle Zahlen. Genaue Zahlen für die einzelnen Warengruppen in Deutschland präsentiert die Intersport dabei nicht mehr. Vielmehr wird jetzt der so bezeichnete Fünf-Länder-Verbund herangezogen.

Nur so viel teilen die Verantwortlichen mit: Die deutschen Intersporthändler kommen mit ihren insgesamt 1.455 Geschäften in den ersten fünf Monaten des Jahres auf ein leichtes Plus von 3 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. Die 290 österreichischen Geschäfte kommen auf + 9 Prozent. Zusammen mit Tschechien, Ungarn und der Slowakei wird daraus ein Umsatzanstieg von 5 Prozent. Im Fünf-Länder-Verbund bleiben Wintersport (+ 11 Prozent), Outdoor (+ 6 Prozent) und Running (+ 8 Prozent) stark. Wachstum verzeichnen auch Racket (+6 Prozent), Bike/Funwheel (+ 9 Prozent) und Fitness/Multisport (+ 8 Prozent). Im Minus hingegen sind Baden/Wassersport (- 16 Prozent) und Fußball/Vereinssport (- 7 Prozent). Für das Gesamtjahr plane man mit einem Plus zwischen zwei und drei Prozent. In Deutschland hoffe man auf ein zumindest leicht wachsendes Ergebnis.

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Ohne 1, Spiel 3: Vorstandsvorsitzender Alexander von Preen reiste erst am Montag an.
© sfh

Zum ersten Mal überhaupt fehlt am ersten Messetag der Vorstandsvorsitzende der Intersport auf dem Podium. Auf Nachfrage heißt es, dass Alexander von Preen am zweiten Messetag anreisen werde. So bleibt es an den beiden Vorständen Mathias Boenke und Frank Geisler den strategischen Fokus der kommenden Monate zu bestimmen. Es sei für Händler besser, so Mathias Boenke, „sich auf ein oder zwei Kategorien zu fokussieren und nicht, wie es immer noch viele unserer Händler machen, auf zwölf oder sogar 15.“ Die Zentrale wolle dementsprechend Shopformate mit den beiden Fokuskategorien Outdoor und Urban Sports entwickeln. Hinzu sollen regionale Schwerpunkte kommen, die 20 Prozent bis 25 Prozent des jeweiligen Sortiments ausmachen sollen.

Keine Neuigkeiten gibt es derweil zu Intersport Voswinkel. Am 23. Juni werde die Entscheidung fallen, ob ein Investor den Zuschlag erhält oder der Insolvenzplan umgesetzt werde, der im Rahmen des Schutzschirmverfahren erarbeitet wird.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL