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Intersport beendet Kooperation mit Karstadt Sports

  • Astrid Schlüchter
  • Mittwoch | 03. April 2019  |  13:08 Uhr
Im Zuge der Fusion von Galeria Kaufhof und Karstadt möchte das Warenhausunternehmen das Geschäftsfeld Sport stärken. Die Kooperation mit der Intersport endet bereits zum 30. Juni 2019.

Die Beendigung der Zusammenarbeit mit Intersport sei "eine Folge unserer größeren Zahl von Filialen und Abteilungen und der daraus resultierenden, neuen Einkaufskompetenz", erklärt Jens Dunkel, CEO von Karstadt Sports. Im Zuge der Reintegration und Stärkung des Sporteinkaufs verfüge man über eine wesentlich breitere und speziellere Expertise für den Beschaffungsmarkt, heißt es aus Essen.

Karstadt
Intersport und Karstadt beenden Partnerschaft.
© Karstadt

Damit entfällt eine "etwaige Zentralregulierung von Intersport Deutschland für die Karstadt Sports GmbH" ab dem 30.06.2019. Die Partnerschaft von Intersport mit der Tennis-Point GmbH als Teil der Signa Sports United wird hingegen fortgesetzt.

Bereits auf der jüngsten Generalversammlung der Intersport, berichten Mitglieder, war die Partnerschaft mit Signa Thema. So sei die strategische Partnerschaft, die erst Anfang 2018 geschlossen worden war, auch vom Vorstand aufgrund geringen Profits kritisch gesehen worden. Die Hoffnungen, dass sich alle Sport-Beteiligungen der Signa Sports United früher oder später zur Zentralregulierung der Intersport anschließen, hatte sich nicht erfüllt. Internetstores und Outfitter beispielsweise werden nach wie vor von der Sport 2000 zentralreguliert.

Das Ende der Partnerschaft mit Signa passt derweil zur Neuausrichtung der Intersport. COO Frank Geisler macht klar: „Wir wollen Intersport als Händlerorganisation weiter stärken und haben dabei ganz klar unsere Mitglieder im Fokus.“

Astrid Schlüchter

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Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL