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Intersport Austria legt im ersten Halbjahr deutlich zu

  • Marcel Rotzoll
  • Dienstag | 24. April 2018  |  09:32 Uhr
Die Intersport Austria konnte im ersten Halbjahr des Geschäftsjahres den Umsatz auf 366,5 Millionen Euro steigern. Wachstumstreiber waren E-Bikes, Outdoor und Ski.

Die von Intersport Austria forcierte „Best in Town“-Strategie, nach der die „besten Marken, die beste Beratung und der beste Service“ im Mittelpunkt stehen sollen, zahle sich zunehmend aus. Nachdem das Geschäftsjahr 2016/17 in den Märkten Österreich, Ungarn, Tschechien und Slowakei mit einem Rekordumsatz von 606 Millionen Euro, was einem Umsatzanstieg von 15 Prozent entspreche, abgeschlossen werden konnte, läuft auch das Geschäftsjahr 2017/18 sehr gut an. Demnach sei der Umsatz in den ersten sechs Monaten in Österreich um 14 Prozent gestiegen. So konnte der Produktbereich „Bike“ um 22 Prozent zulegen. Allein E-Bikes verzeichneten dabei ein Plus von 45 Prozent. Und das Wachstum in diesem Bereich soll weitergehen. „Der Trend ist nicht zu stoppen“, kommentiert Mathias Boenke, Geschäftsführer der Intersport Austria. „Aus dem Intersport Sportreport wissen wir, dass mehr als 600.000 Österreicher planen, ein E-Bike anzuschaffen.“

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Ein nicht zu stoppender Trend: Allein der E-Bike-Umsatz ist bei Intersport Austria in der ersten Hälfte des aktuellen Geschäftsjahres um 45 Prozent gestiegen.
© Intersport

Der früh einsetzende Winter habe zudem das Skigeschäft angekurbelt, Wintertextilien und -ausrüstung hätten den 109 Intersporthändlern in der Alpenrepublik gute Umsätze beschert. Das Segment „Snow Alpin“ wuchs um 17 Prozent, Tourengehen wird nach einem Plus von 30 Prozent ebenfalls zu einem neuen Trend ausgerufen. Das Verleihgeschäft der Intersport Rent sei zudem „deutlich zweistellig im Plus“. „Outdoor“ legt um 21 Prozent zu, der Bereich „Fitness“ um 10 Prozent.

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Die eigene "Best in Town"-Strategie zahle sich aus, freut sich Mathias Boenke über die guten Halbjahresergebnisse.
© Intersport

Die guten Zahlen verdeutlichten „einmal mehr, wie gut Kunden auf die kompetente Beratung in unseren Shops zurückgreifen. Wer sich für den Kauf von hochwertigen und langlebigen Sportartikeln entscheidet, will einen verlässlichen Ansprechpartner, dem er vertrauen kann", kommentiert Mathias Boenke.

Marcel Rotzoll

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL