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Hervis: 10,3 Prozent Umsatzsteigerung in 2015

  • Astrid Schlüchter
  • Donnerstag | 03. März 2016  |  13:44 Uhr
Einen beachtlichen Umsatzsprung meldet Hervis, die 100prozentige-Tochter des Spar Österreich Konzerns in Salzburg/Wals. Die Bilanz 2015 weist im In- und Ausland ein Plus von 10,3 Prozent auf 469 Mio. Euro aus.

Es handelt sich um den brutto Verkaufsumsatz und ein wechselkursbereinigtes Wachstum. Die Zahlen basieren auf 191 Standorten in sieben Ländern, davon 88 in Österreich, sieben in Deutschland (Bayern) und weitere 96 in Slowenien, Kroatien, Tschechien, Ungarn und Rumänien. Im Vergleich zu 2014 ist der Filialstand um zwei gewachsen, die Fläche lediglich um 340 qm. Die Zahl der Mitarbeiter stieg um 38 auf 2812. Zum Vergleich: 2014 betrug das wechselkursbereinigte Wachstum von Hervis 0,2 Prozent und in den Jahren 2012 und 2013 schrieb der Filialist ein leichtes Minus.

Hervis
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© Hervis

Zahlen zu den einzelnen Märkten wurden nicht bekanntgegeben. Jedoch wird das überdurchschnittliche Wachstum 2015 dem schwächelnden Wettbewerb in Österreich zugeschrieben. Das bedeutet, dass die Sportartikelkette vom Wegfall der Handelsschienen der EAG - Sport Eybl und Sports Experts – profitiert hat. Hervis setzt zwar selbst auf Preispolitik, kennt die Präferenzen der Österreicher aber zweifellos besser als der britische Diskonter Sports Direct, der die EAG im April 2014 zu 100 Prozent übernahm und der seither anhaltend Verluste schreibt.

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Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL