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Gigasport: Leichtes Minus in 2014/15

  • Andreas Mayer
  • Dienstag | 12. Januar 2016  |  15:25 Uhr
Im laufenden Geschäftsjahr sei ein Umsatzzuwachs im einstelligen Prozentbereich abzusehen und ein ebensolcher sei auch im darauffolgenden Jahr geplant.
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Andreas Zinschitz, Vorstand Gigasport
© PR

Gigasport, die Sportartikelkette des traditionellen Handelshauses Kastner & Öhler mit Sitz in Graz wurde im Geschäftsjahr 2014/15 (per 28.02.2015) zum hundertprozentigen Tochterunternehmen der Kastner & Öhler AG gewandelt und firmiert seither als Gigasport GmbH. Finanzvorstand Martin Wäg kommentierte diesen Schritt mit der Entwicklung weg vom Warenhaus und hin zum Sport- und Modehaus. Diese Struktur habe man nun auch nach innen darstellen wollen. Während Kastner & Öhler fortan für Mode stehe, stehe Gigasport für Sport.

Erstmals in den Konzernabschluss einbezogen, weist Gigasport einen Außenumsatz von 84 Mio. Euro auf. Bei einem Eigenkapital von 3.902 Mio. Euro ist ein Jahresfehlbetrag von 377.000 Euro aufgelaufen. Martin Wäg kommentiert dies mit der Auflösung der Filiale in St. Pölten und Aufwändungen im Sektor E-Commerce. Zudem gebe es noch Unschärfen in der Trennung der Geschäftstätigkeiten.

Im laufenden Geschäftsjahr sei ein Umsatzzuwachs im einstelligen Prozentbereich abzusehen und ein ebensolcher sei auch im darauffolgenden Jahr geplant, erklärt der Vorstand Andreas Zinschitz. Wenn ein Wachstum über dem Marktniveau angestrebt wird, so erwarte man sich dieses durch die Etablierung der Multi Channel-Strategie.

Gigasport zählt zu den fünf größten Sportartikelhändlern in Österreich und ist seit Januar 2013 strategischer Partner der Sport 2000. Der Sportzweig im Grazer Unternehmen wurde 1973 gegründet – damals noch unter dem Namen Kastner & Öhler Sporthaus. Mitte der 1990er Jahre war Gigasport Pionier in der Expansion ins benachbarte Südosteuropa. Bedingt durch die anhaltende Wirtschaftskrise wurden zwischen Mitte 2012 und Mitte 2014 alle 16 Filialen in der Tschechischen Republik (12), Slowakei (1) und Slowenien (3) geschlossen. Verblieben sind 15 Filialen in Österreich.

Hildegard Suntinger, Wien

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur