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Fedas fokusiert Top-Thema Digitalisierung

  • Astrid Schlüchter
  • Mittwoch | 19. Juli 2017  |  16:50 Uhr
In der Generalversammlung des Verbandes des europäischen Sportfachhandels, die vom 25. bis 27. Juni in St. Gallen in der Schweiz stattgefunden hat, stand vor allem die digitalen Herausforderungen im europäischen Sportfachhandel im Fokus.
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Michael Nendwich

Präsident Werner Haizmann, zugleich Präsident des deutschen Fachverbandes vds, wurde erneut einstimmig in seinem europäischen Amt bestätigt. Als neuer geschäftsführender Präsident berufen, sorgt der VSSÖ-Vertreter in der Fedas, Michael Nendwich, in Zukunft für die weitere Vertiefung und den reibungslosen Ablauf der 2015 vereinbarten Zusammenarbeit zwischen Fedas und FESI im Haus des Sports in Brüssel. Sie hat 2015 mit der Unterstützung der europäischen Woche des Sports begonnen. Damit wird der Einfluss des Verbandes bei der EU in Brüssel weiter gestärkt. Verbunden damit ist auch der Verbandseinsatz für gemeinsame europäische Ausbildungsrichtlinien im Sportfachhandel. Dazu will die Fedas neue Mitglieder für die Verbandsarbeit werben. Angesprochen werden sowohl neue Handelsorganisationen als auch Einzelunternehmen aus dem Sportmarkt.

Zu Vizepräsidenten der Fedas wurden der Präsident der Asmas in der Schweiz, Peter Bruggmann, und der Geschäftsführer des holländischen Kollegenverbands, Dave Quadflieg, ebenfalls einstimmig gewählt. Generalsekretär ist weiterhin Karin Höcker, die die Geschäftsstelle der Fedas in München betreut und Präsident Werner Haizmann ihr dafür erneut den Dank des Verbandes ausgesprochen hat.

„Als Verband “, so waren sich die Verantwortlichen in St. Gallen einig, sind wir in der Zukunft damit konfrontiert, dass im Rahmen der Digitalisierung á la Adidas die Kunden, vor allem die Gruppe der Ü 30, von den Globalplayers in der Branche heute viel direkter angesprochen und in die Entscheidungen über die Entwicklung neuer Markenprodukte der Unternehmen eingebunden werden. Dabei spielen digitale Kanäle wie Facebook, Instagram oder Snapchat eine extrem wichtige Rolle. Hier tauschen sich die großen Hersteller täglich mit ihren Kunden, die auch unsere Kunden sind, aus, um neue Produktideen schnell umsetzen und auf den Markt bringen zu können. Wir müssen uns als europäische Sportfachhändler in diesem Zusammenhang damit auseinandersetzen, dass es für unsere Kunden bereits vom Hersteller speziell nach ihren Wünschen und Anforderungen hergestellte Sportschuhe gibt, die sie nach kurzer Zeit in einer Filiale des Unternehmens abholen können oder geliefert bekommen.“

Vor diesem internationalen Digitalszenario beschlossen Präsident Werner Haizmann und alle Vertreter der Fedas, den europäischen Verbandsauftritt im Rahmen der Durchführung der EU-weiten europäischen Sportwoche zu verstärken. Hier begrüßte die Fedas die „get out there“-Initiative der EOG, an der auch führend die großen europäischen Verbundgruppen des Handels wie Intersport International oder Sport 2000 International beteiligt sind. Gleichzeitig werden die Aktionen des Verbands innerhalb des EU-Themenbereichs „European Sports Professional“ verstärkt.

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Werner Haizmann

Nach wie vor unterstützt die Fedas die weitere Entwicklung, den Ausbau und die Implementierung des Fedas-Warengruppenschlüssels ebenso wie die größte Weltmesse des Sports, die ispo Munich und ihre Töchter in Beijing und Shanghai.

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Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL