Freitag | 24. November 2017  |  12:32 Uhr

EOG-Update zur Zukunft der OutDoor

Die European Outdoor Group (EOG) erklärt Genaueres zur Neuausrichtung der OutDoor, zu den Kandidaten und zum Abstimmungsprozess. Ein genauer Termin für die endgültige Abstimmung steht aber noch nicht fest.

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Auf ihrer Summertagung hat die European Outdoor Group (EOG) den Abschlussbericht und die Empfehlungen der Anfang 2016 eingerichteten unabhängigen Arbeitsgruppe zur so genannten "Vision 2020" gebilligt. Übereinstimmung herrschte zum Beispiel darin, dass die Kernfunktionen einer Messe weiterhin ein Hauptaspekt der OutDoor bleiben sollen. Die Ausgestaltung dieser Kernfunktionen jedoch ebenso wie „andere Aspekte des Messeformats“ sollen überarbeitet werden. Dementsprechend habe man in der Zwischenzeit Bewerbungen potentieller Messe-Partner eingeholt.

Wie sportFACHHANDEL bereits berichtete, blieben dabei letztlich fünf mögliche Ausrichter übrig. Zu diesen potentiellen Partnern gehören neben der Messe Friedrichshafen die Messe München, Messe Stuttgart, Messe Hamburg und als einziger internationaler Vertreter die Fiera Milano. Die kolportierten Standorte Amsterdam, Kopenhagen oder Barcelona sind damit raus aus dem Rennen.

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Wird die 25. Ausgabe die letzte in Friedrichshafen sein? Die Entscheidung über den OutDoor-Standort ab 2019 rückt näher.
© OutDoor

Die Bewerbungen der verbliebenen fünf Interessenten würden nun von einem „externen, unabhängigen Gremium“ geprüft und die Ergebnisse „Anfang des nächsten Monats“ dem EOG-Board vorgelegt. Diejenigen, die dem Bewerbungsprofil sodann am ehesten entsprechen, erhalten die Gelegenheit, ihr Messe-Konzept auf der EOG-Generalversammlung am 27. Januar zu präsentieren. Nachdem diese Präsentation im Anschluss allen EOG-Mitglieder zugänglich gemacht wurde, solle abgestimmt werden, welcher Ausrichter den Zuschlag erhält.

Derweil laufen die Planungen für die 25. Auflage der OutDoor in Friedrichshafen auf Hochtouren. So werde ausstellungsseitig das Thema Lifestyle einen größeren Raum einnehmen, ebenso sollen Bikepacking, Trailrunning oder Stand-Up-Paddling im stärker Fokus stehen. Zudem gebe es einen Retail-First-Ansatz. So werde es durch die Erweiterung der Eriba-City mehr bezahlbare Unterkünfte geben. Zusätzlich, auf Händler ausgerichtete Initiativen würden eingeführt, wie verbesserte Netzwerk-Gelegenheiten, ein Azubi-Tag, ein Store-of-the-year-Award sowie eine neue Preisstruktur für die Messetickets.

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Ebenso sollen Endverbraucher verstärkt angesprochen werden. Im Rahmen der Deutschen Meisterschaft im Bouldern 2018 werden erstmals Endverbraucher einen „begrenzten Zugang zum separaten Wettkampfareal“ in Halle B5 erhalten. Die Meisterschaften finden am Vortag der Messe sowie am ersten Messetag teil. Dazu werden Zuschauertribünen errichtet. Auf Wunsch, so teilt die Messe Friedrichshafen mit, „können sich hier auch Aussteller mit einem zusätzlichen Stand in der Konsumentenansprache engagieren“.

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