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Décathlon: Ohne Name kein Einkauf

  • Marcel Rotzoll
  • Freitag | 16. Februar 2018  |  10:56 Uhr
Höchst umstritten: In der Décathlon-Filiale im schweizerischen Neuenburg erhalten Kunden nur dann Ware, wenn sie Name oder E-Mail-Adresse verraten.

Der französische Sportfilialist Décathlon wird immer dreister: Käufer müssen

beim Kauf in einem stationären Geschäft neuerdings ihren Namen oder ihre E-Mail-Adresse an der Kasse angeben - sonst kriegen sie nichts. Die neue Praxis des Billiganbieters wird derzeit in der Filiale im schweizerischen Neuenburg eingeführt. Diese Pflicht ist weltweit einmalig und soll nach der Testphase weitere Kreise ziehen. Der Sportdiscounter will damit nach eigenen Angaben die Kundenbeziehungen ausbauen. Angeblich würden die Kunden ohne Murren mitmachen, argumentiert der Händler. Doch der oberste Datenschützer in der Schweiz, Adrian Lobsiger, sieht das ganz anders, weil diese Praxis klar gegen die Rechtsordnung verstoße. Laut Schweizer Gesetzgebung muss der Konsument selber entscheiden können, ob und welche persönliche Daten er herausrückt. Der Rechtsstreit ist in der Schweiz und möglicherweise auch in anderen Ländern vorprogrammiert. (npk)

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Ware nur nach Preisgabe persönlicher Daten? Décathlon testet dies soeben in der Schweiz und erntet Kritik.
© Decathlon
Rotzoll

Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL

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