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Bargeld bleibt Zahlungsmittel Nummer 1

  • Marcel Rotzoll
  • Dienstag | 27. Februar 2018  |  11:08 Uhr
Obwohl bargeldloses Bezahlen im Aufwind ist, bleibt Bargeld mit Abstand das beliebteste Zahlungsmittel in Deutschland. Das geht aus der aktuellen Bundesbank-Studie zum "Zahlungsverhalten in Deutschland 2017" hervor.

Gemessen am Umsatz liegt laut der Studie der Bundesbank der Wert der Zahlungen mit Bargeld bei knapp über 47 Prozent. Die Studie zum "Zahlungsverhalten in Deutschland" wird seit 2008 aller drei Jahre von der Bundesbank durchgeführt. Der Anteil am Gesamtumsatz bei der Zahlung mit Bargeld sei nun zwar erstmals unter 50 Prozent gefallen, nichtsdestotrotz bleibt Bargeld mit Abstand das bevorzugte Zahlungsmittel der Deutschen. Kartenzahlung, beispielsweise mit der girocard, legt in der Gunst der Konsumenten um knapp 6 Prozent zu und kommt auf einen Anteil von 35 Prozent. Kreditkarten kommen auf unter 5 Prozent. Obwohl sich neue Bezahlverfahren wie PayPal oder Sofortüberweisung gerade im Onlinehandel etabliert hätten und im Aufwind seien, stehen sie für nur 4 Prozent Anteil am Gesamtumsatz.

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Bargeld bleibt das beliebteste Zahlungsmittel. Online-Zahlverfahren wie PayPal oder Sofort-Überweisung kommen nur auf 4 Prozent am Gesamt-Anteil des Zahlungsverkehrs.
© Deutsche Bundesbank

Im Durchschnitt habe der deutsche Konsument 107 Euro an Bargeld im Portemonnaie, davon etwa 6 Euro in Münzen. Seit der ersten Studie habe sich der Bestand an Bargeld demnach nur wenig verändert. 2008 hatten die Befragten noch 118 Euro im Portemonnaie. Vor allem kleinere Ausgaben würden nach wie vor in der Regel bar beglichen.

Rotzoll

Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL

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