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Auch Intersport setzt auf digitale Ordermesse

  • Marcel Rotzoll
  • Freitag | 17. Juli 2020  |  09:14 Uhr
Die aktuelle Situation erfordert neue Lösungen für die Präsentation der neuen Kollektionen und der Order. Neben die analogen und persönlichen Konzepte treten daher digitale Showrooms und Ordermessen. Nun auch bei der Intersport.

Ordern in Corona-Zeiten: Die aktuelle Situation hat massive Auswirkungen auf das Orderverhalten des Handels, auf Ordertermine und natürlich auch auf die Frage, wie und wo geordert wird. Während die großen Messen verschoben (Fibo) oder ganz abgesagt (OutDoor by ISPO) werden mussten, versuchen die Verbundgruppen nun, die eigenen Ordermessen zu digitalisieren. Sport 2000 hatte es vorgemacht, nun folgte auch die Intersport.

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Persönlich und alles auf einen Blick: Das redblue Veranstaltungscenter ist Austragungsort der Intersport-Ordermessen – auch in Zukunft. Hinzu kommt nun jedoch ein digitales Order-Portal für die Mitglieder.
© Intersport

„Mit einer digitalen Order-Plattform“, erklärt Intersport-CEO Dr. Alexander von Preen, „wollen wir unser Messegeschäft nicht nur aufrechterhalten, sondern auch strategisch weiterentwickeln... Mit der virtuellen Messe-Plattform, die wir mit digitalen Features und händlerorientierten Services aufgeladen haben, setzen wir hier an.“ Das Pilotprojekt wurde mit Nike umgesetzt. In einem zweiten Schritt wurden die Intersport-Eigenmarken „und weitere Industriepartner“, insgesamt 18 Lieferanten mit über 25.000 Modellen, miteinbezogen. Die digitale Orderplattform solle nun für die kommenden „Messeaufstellungen kontinuierlich weiterentwickelt und optimiert“ werden.

Neben der Möglichkeit des Orderns biete die Plattform weiteren Zusatznutzen. So gebe es beispielsweise Optionen für Online-Terminvereinbarungen von virtuellen Verkaufs- und Beratungsgesprächen, Live-Chat-Möglichkeiten mit Intersport-Mitarbeitern, Videopräsentationen von Produkten und Leistungen, Live-Events mit Produktvorstellungen oder eine Sortimentsauswahl mit umfangreichen Filterkriterien. Hinzu kommen Features wie eine Merklistenfunktion oder Serviceangebote externer Dienstleister sowie Intersport-eigene Dienstleistungen u.a. aus den Bereichen HR, Controlling oder Marketing. Umgesetzt wurde die Orderplattform durch die E-Commerce Agentur Best IT, als Software-Plattform wurde Spryker ausgewählt.

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Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL