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Der Profi punktet in Weiß-Grün

  • Nicolas Kellner
  • Freitag | 08. April 2011  |  11:25 Uhr
Zum Saisonstart im Tennis schlägt der Lübecker Sport- und Tennisversender Peters im Internet neu auf.

Seit dreißig Jahren ist der Versender (Geschäftsführer: Randolph Peters) im Geschäft, hat alle Höhen und Tiefen mitgemacht und zeigt sich nun umso selbstbewusster. Der neue Auftritt gefällt auf den ersten Blick, da er durch eine helle und übersichtliche Gestaltung angenehm für das Auge ist. Aber auch der zweite Blick lohnt sich, aufgrund der Menge von Angeboten und Informationen, die auf der Webseite platziert sind.

Die Navigation

Überraschend und ungewöhnlich öffnet sich die Seite www.tennis-peters.de mit großen Abbildungen führender Weltranglisten-Spieler. Dadurch befindet sich der User auf Anhieb voll im Spiel beziehungsweise in der Thematik. Die Ausrüstung der Spieler ist gut zu erkennen und per Mausklick auf die Pluszeichen erfährt man in einem sich öffnenden Info-Kasten das Wichtigste zu Modell und Preis. Ein von dort weiterführender Link bringt den User direkt in den Online-Shop. Über die oben verlaufende Navigationsleiste, die mit allen Unterseiten verankert ist, kann der Betrachter auch sofort verschiedene Ausrüstungsbereiche – mit einem Dropdown-Menu versehen – auswählen: Von Sportswear über Schuhe, Rackets, Taschen und Saiten bis hin zu Maschinen. Die Angebote sind nach Marken sortiert und – was sehr user- und lesefreundlich ist – alphabetisch sortiert. Mit nur drei Klicks ist der Kunde auf der Produktseite, erhält dort alle wichtigen Informationen (Größentabelle, Material, empfohlener Preis ...) und hat zudem die Möglichkeit, sich auf YouTube über weitere Produktangaben zu informieren. Mittels einer Mouseover-Funktion, die den ausgewählten Bereich vergrößert, können die verschiedenen Details genauer angeschaut werden. Unübersehbar und gut positioniert ist der Zurück-Button, der die Navigation erleichtert und dem Kunden die Übersicht bewahrt. Von jeder Seite aus, egal wie tief in die Sortimentsebenen gesurft wird, kann bequem auf die Startseite oder ein

anderes Warenangebot zugegriffen werden.

Die Optik

Die zu Beginn erwähnte helle Farbe, das Tennis-Weiß der Seiten, ist nicht nur an den Sport angelehnt und schafft sicherlich eine gewollte Assoziation, sondern gefällt auch optisch. Folgerichtig sind die Übersichts-Punkte und Navigationsleiste in einem satten Rasen-Grün gehalten. Die verschiedenen Angebotsseiten wirken daher durchgehend stimmig. Für Farbtupfer sorgen die Abbildungen der Produkte, die in großen Bildern dargestellt werden und damit ins Auge stechen, jedoch nicht überfrachtend wirken.

Der Inhalt

Am Content misst sich häufig das Online-Angebot. Bei der neugestalteten Website von Tennis-Peters wurde viel Mühe aufgewendet, das sich sichtlich bemerkbar macht. Über die Anbindung zu Facebook und YouTube ist der Kunde zeitgemäß mit Social-Community-Angeboten vernetzt. Am meisten kann der Anbieter jedoch über die umfangreichen Produktinfos punkten. Dazu kommt das Angebot von klassischen Versandkatalogen zu Hartware, Bekleidung und Zubehör, die vorab auch online durchgeblättert werden können. Klassischer Versand und Online-Vertrieb gehen Hand in Hand. Die Kataloge sind jeweils rund 80 Seiten stark und werden vierteljährlich aktualisiert.

Die Online-Bestellfunktion ist übersichtlich und transparent. Der Kaufprozess ist zertifiziert und mit höchsten Sicherheitsstandards ausgestattet. Ein spezielles Händler-Login richtet sich an Wiederverkäufer. Für Endverbraucher ist dieser Bereich nicht erreichbar. Das Angebot im Händler-Webshop, Wiederverkäufern bis zu drei Paar Musterschuhe zu zusenden, schafft zusätzliche Sympathie. Damit baut der Anbieter einen Vertrauensvorschuss auf, den er sich durch die tägliche Seitenbearbeitung aufrecht erhält und dabei das Angebot immer auf den neuesten Stand bringt. Erfrischend ist auch, dass auf allen Seiten der reguläre Verkauf Vorrang vor Rabattverkäufen hat. Restposten-Angebote und ein Sale-Katalog spielen nicht die Hauptrolle. Zu bemängeln wäre lediglich, dass die Seite bislang nur deutschsprachig angeboten wird. Dieser Nachteil ist dem Betreiber bewusst und soll für einen länderübergreifenden Auftritt bald behoben werden.

Nicolas Kellner

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Autor: Nicolas Kellner

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 08 / 2011