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Verbraucherrechts-Reform: Was der Online-Handel wissen muss

  • Markus Huber
  • Donnerstag | 12. Juni 2014  |  13:49 Uhr
Köln. Zum 13. Juni gibt es eine neue europäische Verbraucherrechte-Richtlinie, die den Online-Händlern gegenüber den Kunden durchaus den Rücken stärkt. Wichtig ist, dass Internet-Shops gewisse Formalitäten bei der diesbezüglichen Aufklärung ihrer Kunden berücksichtigen müssen.

Mit der neuen Gesetzgebung wird das Widerrufsrecht für Verbraucher auf 14 Tage beschränkt. Die Kunden dürfen nun auch nicht mehr die Annahme der bestellten Ware verweigern. Hinzu kommt, dass die Shopper eine Retoure künftig schriftlich kommentieren müssen.

Gleichzeitig gibt es eine kleine Revolution: Händler müssen nicht mehr die Rücksendekosten tragen und sind nicht mehr auf ein generelles Rückgaberecht für Verbraucher verpflichtet.

Damit hält die neue Rechtslage einige gute Nachrichten für Versender bereit, wenn er diese neuen Privilegien denn auch nutzen will. In jedem Fall muss der Distanzhändler seine Kunden über ihre Rechte und Pflichten informieren. Daher muss er entsprechend der Änderungen beim Widerrufsrecht und anderen Punkten seine Belehrung sowie die weiteren Pflichtinformationen auf den neuesten Stand bringen.

Das EHI Retail Institute, das auch das Gütesiegel "Geprüfter Online-Shop" vergibt, hat in Zusammenarbeit mit dem Bundesverband E-Commerce und Versandhandel Deutschland auf der EHI-Webseite alle wichtigen Neuerungen zusammengestellt. mh

Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 12 / 2014