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Studie: Deutscher Internet-Handel erhält leichten Dämpfer

  • Markus Huber
  • Dienstag | 16. September 2014  |  11:46 Uhr
Köln. Im letzten Jahr ist der Online-Handel in Deutschland überraschend schwach gewachsen. Das ergibt eine Untersuchung des EHI Retail Insitute und des Statistik-Portals Statista.
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Demnach entwickelten sich die Netz-Umsätze zwar um 7,7 Prozent nach oben und erreichten ein Volumen von 19,6 Mrd. Euro. Rechnet man allerdings die Erlöse heraus, die von Amazon selbst bzw. über diese Plattform generiert wurden, dann lag das Plus bei schmalen 2,8 Prozent.

EHI und Statista liefern diese Informationen als Vorgeschmack auf die Studie „E-Commerce-Markt Deutschland 2014“, die am 21. Oktober erscheint und die 1000 größten Webshops im Land unter die Lupe nimmt.

Marktführer bleibt Amazon.de mit einem Umsatz von 5,8 Mrd. Euro, gefolgt von Otto.de mit 1,9 Mrd. Euro. Zalando schob sich mit 702 Mio. Euro auf den dritten Platz und damit den bisherigen Dritten, Notebooksbilliger.de, vom Podest.

In der Schweiz erwirtschafteten die 100 führenden Internet-Läden insgesamt nur noch ein Plus von 3,0 Prozent auf 3,4 Mrd. Euro. In Österreich lag das Volumen bei 1,6 Mrd. Euro, wobei keine Vergleichszahlen zum Vorjahr vorliegen. Die entsprechende Untersuchung über die Alpenländer, „E-Commerce-Markt Österreich/Schweiz 2014“, soll ab 18. November erhältlich sein. mh

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Autor: Markus Huber

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 17 / 2014