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Sport treibt E-Commerce an

  • Andreas Mayer
  • Dienstag | 31. Mai 2016  |  10:08 Uhr
Sport ist und bleibt in Deutschland sowie in Europa Antreiber des elektronischen Handels.

Das Hamburger Statistik-Portal Statista wertet und bearbeitet weltweit federführend seit 2008 Erhebungen und Statistiken aus über 18.000 Quellen aus, die den Konsum-, Food- und Non-Food-Bereich betreffen. So haben zumindest in Deutschland Textilien und Schuhe dem Segment Bücher oder Elektronik den Rang abgelaufen, wenn es um die beliebtesten Produkte im Online-Regal geht. Die Statistik zeigt das Ergebnis einer Umfrage in Deutschland zu den beliebtesten Produkten und Dienstleistungen beim Online-Shopping in den Jahren 2010 bis 2015. So gab es im Jahr 2014 beispielsweise in der deutschsprachigen Bevölkerung ab 14 Jahre knapp 18,3 Millionen Personen, die Bücher über das Internet bestellten. Im Jahr darauf verringerte sich die Anzahl spürbar auf nur noch knapp unter 16 Millionen Personen. 2015 zog dafür erneut die Anzahl der Personen an, die Bekleidung und Schuhe (eben auch für Sport) über das Internet bezogen. Seit 2010 katapultierte die Anzahl Personen damit deutlich von knapp 9 Millionen auf fast 26 Millionen Käufern im vergangenen Jahr. Damit wurde allen internettypischen Einkäufe wie Konzertkarten, Musik-CDs, Reisen, Flüge oder eben Bücher mehr als deutlich auf die Plätze verwiesen.

Interessant ist auch der Blick auf den Anteil des E-Commerce am Gesamtumsatz ausgewählter Branchen in Deutschland im letzten Jahr. Laut Nestlé Studie 2016 lag der E-Commerce-Umsatzanteil im Markt für Consumer Electronics bei 19 Prozent. Der E-Commerce-Anteil bei Sportartikeln liegt demzufolge erst bei 16 Prozent. Da ist noch viel Luft nach oben. Denn die vorliegenden Zahlen bedeuten ebenfalls, dass gut 80 Prozent der Umsätze im Sportartikelsektor in Deutschland 2015 mehr oder weniger klassisch im stationären Laden erworben wurden.

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2016