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SFH Online-TÜV: Sport Conrad – Moderne trifft auf Tradition

  • Nicolas Kellner
  • Mittwoch | 25. März 2015  |  16:01 Uhr
Dezentes Logo und auf der Startseite werden schon Geschichten erzählt: Die Onlineseite von Sport Conrad ist ein Beispiel dafür, wie Tradition und Moderne mit digitalem Werkzeug zu einem gelungenen Online-Auftritt mit Shop-Funktion verschmelzen.

Südlich von Bayern kommt niemand an Sport Conrad vorbei. Der seit über 100 Jahren bestehende Sporthändler aus Penzberg bietet in vier Filialen alles, was das Sportlerherz begehrt: Ski, Outdoor, Running, Trendsport und mehr. Conrad ist führender Profianbieter und Traditionshändler im Voralpenland. Durchaus auch mal mit preisaggressiver Politik in den vergangenen 20 Jahren, aber immer ehrlich. Senior Hans Conrad ist Händler durch und durch und liess sich noch nie den Mund verbieten, weder von Verbänden noch von der Industrie.

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Und eben diese moderne Bodenständigkeit spiegelt nun auch die jüngst überarbeitete Website des Händlers wider. Der Online-Kunde wird nicht mit dem Rotstift empfangen, sondern mit Sport und Info pur auf einer seriös gestalteten Einstiegseite. Aktuell und übersichtlich wird auf der linken Seite über die verschiedenen Kategorien informiert: Shop-, Bestell-Info und Hintergrund zu Firma, AGBs, Impressum, Bestellung und Service sind am oberen Rand zu finden. Zweisprachig (dt,eng) selbstverständlich, das Alpenvorland ist auch Touristen-Gastland. Das ist gelungene Standortpolitik. Die Seitenoptik vermittelt nicht nur Berg- und Sportidylle, sondern auch Info pur: etwa zum aktuellen neuen Back-Country-Angebot von Atomic. Oder Tourensets (Schaufel/Pieper..) oder der aktuelle Freeski- und Alpinskibestseller. Dabei wird nicht gekleckert, sondern geklotzt. Dazu kommen Info-Felder für Insider-News und Newsflash. Die Optik überzeugt und wirkt authentisch.

Drei Klicks zum Warenkorb

Die mit einem Java-Script-Framework aufgebaute Web(shop)site ist einfach zu navigieren. Im Zentrum der Seite taucht der User/Kunde tiefer in die Produktwelten ein, während am linken Bildrand die Kategorien und Info-Button (z.B. Outlet/Gutscheine) immer mitlaufen. Klein und unaufdringlich wandert auch das orange Sport-Conrad-Logo oben links mit. Mit drei Klicks gelangt der Kunde zum Warenkorb – der im Wintersportsektor übrigens individuell gestaltbar ist, etwa mit verschiedenen Setangeboten.

Technisch ist die Open-Source-programmierte Seite top. Schnell und übersichtlich und sicher. Der Infogehalt ist branchen- und zielgruppenbezogen und sehr hoch. Auf Ablenkung oder unnötige Eigendarstellung wird verzichtet. Angebote während dem Surfen und Stöbern wie „ähnliche“ oder „empfohlene Produkte“ sind Routine.

Mehrwert zum Katalog

Wirklicher Mehrwert ist die Kombination/Verknüpfung mit dem Conrad-Katalog. Print ist nicht tot, wie gerade auch die angekündigte Magazin-Initiative von Sport-2000 zeigt (auch wenn Conrad Intersport-Mitglied ist)! Kunden/Interessenten, die zuhause gerne im klassischen Katalog blättern wollen, können online direkt über Artikelnummern auf der Website bestellen. Der Kunde bekommt Infos über die Verfügbarkeit. Der Bestellprozess wird über „Service“ ausführlich erklärt. Dabei ist auch weiterhin ein telefonischer Bestellvorgang erlaubt. Nicht-EU-Kunden werden ebenfalls ausführlich angeleitet. Vorbildlich sind auch die Erklärungen in puncto Rücksendungen oder Reklamation, die via E-Mail oder Telefon (kein Callcenter) abgewickelt werden können.

Nicolas Kellner

Autor: Nicolas Kellner

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 04 / 2015