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E-Commerce-Trends für 2015

  • Andreas Mayer
  • Montag | 01. Dezember 2014  |  09:44 Uhr
Im nächsten Jahr muss sich der Handel konsequent auf den Kunden ausrichten, glauben Experten.
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Denn 2015 kommt das „Age of Customer“, das Zeitalter des Kunden (Quelle: Forrester Research). Das bringe mehrere Top-Trends im E-Commerce mit sich, die auch für den Handel mit Sportartikeln entscheidend sein können:

@ Das Wirtschaftsleben verändert sich nachhaltig: Experten sind überzeugt, dass nur derjenige überlebt, der sich klar und konsistent auf die Bedürfnisse des Kunden ausrichtet. Das gilt um so stärker für den Online-Handel. Kurz- und mittelfristig ergeben sich daher Chancen und neue Anforderugen in Sachen E-Commerce.

@ Multi-Channel-Ansatz wird entscheidend: Unternehmen müssen ihre Online- und Offline-Kanäle nahtlos verbinden. Wenn Kunden im Internet Produkte kaufen oder reservieren, wird schlicht und einfach erwartet, diese auch stationär abholen oder umtauschen zu können.

@ Inhalt und Handel verschmelzen: Online-Käufer wünschen sich heute ein umfassendes Kauferlebnis aus Marken- und Themenwelten auch online. Wer Produktinformationen deshalb mit hochwertigen und relevanten Inhalten (Texte, Fotos, Videos) anreichert, kann sich über diese qualitative Differenzierung Marktanteile in einem starken Wachstumsmarkt sichern.

@ Mobile Commerce startet durch: Mobile Endgeräte werden zur Informationsgewinnung und zum Kaufen genutzt. Der Funktionsumfang des Handys inklusive mobilen Bezahlmöglichkeiten setzt sich flächendeckend durch.

@ Ansprache wird personalisiert: Die systematische Erfassung und Auswertung von Kundenaktivitäten ermöglicht eine immer individuellere Ansprache der potentiellen Käufer. Das Stichwort dazu lautet „Me-Commerce“, über das sportFACHHANDEL“ schon berichtete. Auch das Thema Geo-Location wird zunehmend wichtig: Kunden erhalten beispielsweise zeitlich begrenzte Rabattgutscheine für bestimmte Läden, in deren Nähe er sich gerade befindet.

@ Unternehmen organisieren ihre Prozesse um: Online-Händler müssen sicherstellen, dass bei ihren Backend-Prozessen die Kunden im Mittelpunkt stehen. Käufer erwarten, dass ihnen ein online bestelltes Produkt so schnell wie möglich geliefert wird. Deshalb implementieren die Unternehmen zunehmend Kommissionier- und Logistikprozesse für eine „Same Day Delivery“ oder beauftragen Spezialisten außerhalb. Outdoor-Händler Ulrich Dausien macht das gerade mit seiner Kette McTrek vor.

@ Augmented Reality steht in den Startlöchern: Erste Ansätze für virtuelles Einkaufen sind bereits Realität, beispielsweise bei Möbeln. Dieser Trend zur „Virtual Reality“ wird sich weiter fortsetzen und mittelfristig zur „Augmented Reality“ ausweiten: Mit Hilfe von Datenbrillen können Shopper dann etwa einen Rundgang durch ein Geschäft oder vielleicht auch über den Sportcourt machen.

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

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Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 22 / 2014