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Balkan-Mafia hackt ausländische Intersport-Seiten

  • Andreas Mayer
  • Montag | 22. Juni 2020  |  22:23 Uhr
Den IT-Sicherheitsfirmen Sanguine Security und ESET Research zufolge wurden am 30. April und am 3. Mai die Intersport-Seiten in Kroatien, Serbien, Slowenien, Montenegro und Bosnien-Herzegovina gehackt. Sehr schnell konnten die jeweiligen Lücken aber geschlossen werden.
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Intersport-Shopper in Kroatien, Serbien, Slowenien, Montenegro und Bosnien-Herzegovina sind während der Corona-Pandemie Opfer einer so genannten Skimming-Attacke geworden. Dabei wird ein bösartiger Code auf der Seite versteckt, der die in die Kassenformulare eingegebenen Zahlungskartendaten aufzeichnet.

Kunden, die Einkäufe auf den betroffenen Intersport-Websites getätigt haben, sollen ihre Kreditkartenabrechnungen prüfen und sich gegebenenfalls mit ihren Kreditkartenunternehmen in Verbindung setzen, heißt es. Gelobt wird das schnelle Eingreifen der Verantwortlichen seitens Intersport. ESET erklärt auf Twitter, dass der Handelsverbund den bösartigen Code bereits innerhalb weniger Stunden nach der Benachrichtigung über den letzten Hack entfernen konnte.

Kunden in Deutschland, in Österreich oder in der Schweiz sind nicht betroffen. Für sie bestand und besteht keinerlei Gefahr, so die Intersport in Heilbronn.

Andreas Mayer

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur

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