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Bares nicht mehr Wahres

  • Andreas Mayer
  • Mittwoch | 08. Mai 2019  |  16:32 Uhr
Ohne geht es nicht mehr: Einer neuen Studie zufolge zahlen die Konsumenten in Deutschland jetzt zum ersten Mal lieber mit Karte als in bar.

Lange Zeit galt Deutschland als sehr konservatives Zahl-Land - im Vergleich zu anderen Industrienationen lag der Anteil an direkten EC- oder Kreditkartenzahlungen in Geschäften als vergleichsweise gering. Dies hat sich in den vergangenen Jahren aber erheblich geändert.

Dem Kölner Handeslforschungsinstitut EHI zufolge haben die Verbraucher im vergangenen Jahr im stationären Einzelhandel erstmals häufiger per Giro- und Kreditkarte bezahlt als in bar.

Insgesamt zahlten die Kunden laut der Studie 2018 Einkäufe im Wert von 209 Mrd. Euro per Karte - 12,4 Mrd. Euro mehr als im Vorjahr. Dadurch stieg der Umsatzanteil von Kartenzahlungen auf 48,6 Prozent. Bar wurden „nur“ noch Rechnungen in Höhe von etwa 208 Mrd. Euro bezahlt, was einem Umsatzanteil von 48,3 Prozent entspricht. Die restlichen 3,1 Prozent verteilten sich auf Rechnungen, Finanzkäufe und Gutscheine.

Zum Vergleich: 2017 war noch die Hälfte aller Umsätze in bar bezahlt worden.

Andreas Mayer

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Nicht nur mit Karte wird mittlerweile gerne bezahlt, sondern auch mit Smartphone oder Smartwatch.
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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur sportFACHHANDEL / Wanderlust / SkiMAGAZIN

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