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OutDoor 2016: Mehr Internationalität

  • Astrid Schlüchter
  • Dienstag | 19. Juli 2016  |  08:55 Uhr
Gestiegene Internationalität und hohe Zufriedenheit: Auf der Messe in Friedrichshafen treffen 960 Aussteller auf 21 507 Fachbesucher aus 92 Nationen.

Einmal mehr unterstrich die OutDoor ihre Rolle als Leitmesse der internationalen Outdoor-Branche. Von Start-Up-Gründern, über Händler und Entscheider aus dem Mittelstand bis hin zu Führungskräften von Großkonzernen: Insgesamt kamen 21 507 Fachbesucher zur 23. Auflage an den Bodensee. Zulegen konnte die Internationalität des Publikums: Aus 92 Nationen reisten die Gäste nach Friedrichshafen. "Wir sind mehr als zufrieden. Die internationale Strahlkraft der OutDoor steigt und sie ist auch in anspruchsvollen Zeiten Kulminationspunkt der gesamten Branche", bilanzieren Messe-Geschäftsführer Klaus Wellmann und OutDoor-Bereichsleiter Stefan Reisinger zum Veranstaltungsende am Samstag. Erneut waren die zwölf Messehallen samt Freigelände mit dem Spitzenwert von 960 Ausstellern aus 40 Nationen voll belegt.

Outdoor
Volles Haus auf der Outdoor-Messe
© Outdoor

"Erneut hat sich die OutDoor als exzellenter Spiegel der letzten Entwicklungen in der Branche erwiesen. Bei meinem Rundgang durch die Hallen war ich beeindruckt von der hohen Qualität der Stände und dem hervorragenden Niveau des Kommunikationsmaterials, das verwendet wird, um neue und spannende Produkte zu bewerben. Wir haben eine große, gemeinsame Aufgabe: Den Schwung, den wir geschaffen haben, zu erhalten und ein langfristiges Wohlergehen der Branche dadurch zu sichern, dass wir neue Konsumenten ermuntern, an Outdoor-Aktivitäten teilzunehmen. Die Aussteller, diverse Events und Networking-Möglichkeiten haben auf der Messe eine Plattform zur Verfügung gestellt, mit der wir dieses Ziel erreichen können", fast Mark Held, Generalsekretär der European Outdoor Group (EOG) zusammen.

Nahezu alle marktführenden Unternehmen aus dem Outdoor-Business zeigten sich vor Ort, so berichtete beispielsweise Oliver Robens, Sales Director vom Hersteller Craghoppers: "Wir hatten zur Outdoor 2016 wesentlich mehr Besucher am Stand, viele Abschlüsse gemacht und darüber hinaus Neukunden gewonnen. Außerdem freuen wir uns über gute Umsätze mit existierenden Partnern."

Zudem kam das neue Konzept der Messe extrem gut an - sowohl die überarbeitete Hallenbelegung wie auch die neuen Themenschwerpunkte im Eingangsbereich Ost mit der neuen OutDoor Industry Award-Fläche, den Trend-Shows und -Windows sowie den stark frequentierten OutDoor Conferences sorgten für eine kommunikationsstarke Neuauflage der Messe. Im nächsten Jahr rückt die OutDoor im Kalender nach vorne auf den Termin 18. bis 21. Juni 2017 und belegt die neue Tagefolge von Sonntag bis Mittwoch. Durch die Verschiebung reflektiert die Leitmesse zum besten Zeitpunkt, was in der Branche passiert. Zur OutDoor 2016 zeigte sich, dass dies der richtige Schritt ist und weitere Ordertermine dadurch nicht nach vorne rutschen. Sport 2000-Geschäftsführer Hans-Hermann Deters erklärt: "Die künftige Terminierung der OutDoor mit dem Sprung nach vorne kommt auch unserer nachgelagerten Händler-Ansprache mit den Outdoorprofi- und Laufprofi-Ordermessen entgegen. Die Akteure profitieren von einem gemeinsamen Marktplatz mit hohem Neuheitenwert, dessen Besuch es im Anschluss erleichtert, die richtigen Kaufentscheidungen zu treffen." Die 25. Auflage findet vom 17. bis 20. Juni 2018 statt.

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Autor: Astrid Schlüchter

Redaktion Süd sportFACHHANDEL