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ÖSFA: Ordern statt Schaulaufen

  • Marcel Rotzoll
  • Mittwoch | 22. März 2017  |  10:57 Uhr
Vom 21. bis 23. Februar begrüßte die 104. Auflage der ÖSFA die Fachbesucher in der Brandboxx Salzburg. Nicht nur die allgemein gute Winter-Stimmung sorgte dabei für gute Laune ...

Text: Marcel Rotzoll

Auf der ISPO wird geschaut, auf der ÖSFA geordert“, so der Tenor vieler Aussteller der 104. Österreichischen Sportfachhandelsausstellung. Während also die Münchener Leitmesse, die nur wenige Wochen vorher stattfand, als Schaulaufen der Aussteller eingeordnet wird, würde in Salzburg zur ÖSFA der österreichische Sportfachhandel zusammenfinden, um dort in der weniger hektischen Atmosphäre zu arbeiten.

Diesem Credo wollte auch die 104. Auflage der ÖSFA vom 21. bis 23. Februar gerecht werden. Und viele der 150 Aussteller und Fixmieter der Salzburger Brandboxx zeigten sich denn auch mit dem Messeverlauf zufrieden. Die Stärke der Messe dabei: In persönlicher Atmosphäre kommen Sportfachhändler nicht nur mit den Entscheidern der verschiedenen Lieferanten ins Gespräch, sondern können auch in aller Ruhe die verschiedenen Sortimente prüfen und vor allem ordern. So soll und kann der österreichische Markt mit all seinen Besonderheiten anders als durch die in Deutschland ansässigen Leitmessen effektiv bedient werden. Im Gespräch mit sportFACHHANDEL zeigen sich Aussteller wie Head oder Redler Sports auch mit dem Fachbesucheraufkommen zufrieden.

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Brandboxx-Geschäftsführer Markus Oberhamberger und Messeleiterin Karin Illing lassen sich von Julbo Sales Manager Bertrand Ragonneau-Flemming die beschlagsfreie Skibrille Aerospace zeigen.
© ÖSFA

„Die Stimmung auf der diesjährigen ÖSFA war sehr positiv – einer der Gründe war sicherlich der tolle und vor allem kalte Winter in den vergangenen Wochen“, beschreibt Messeleiterin Karin Illing einen weiteren Faktor, der den Messeverantwortlichen in die Karten gespielt hat. Aufgrund ihrer Größe und Vielfalt an Ausstellern und Sortimenten sei die ÖSFA „das ideale Komplettpaket für einen gelungenen Start in die neue Ordersaison“. Das Spektrum der Sortimente reichte dabei vom Schwerpunkt Skihartware und -bekleidung über Schuhe bis hin zu Sport- und Outdoorartikeln.

Als „interessante Neuaussteller“ konnten beispielsweise die Südtiroler Wintersportmarke Vist gewonnen werden oder auch das Label Moon Boot, das mit einer gründlich überarbeiteten Kollektion auch im österreichischen Sportfachhandel punkten will. In den Fokus der Nachberichterstattung rücken die Messemacher für die kommende Saison darüber hinaus beispielsweise die beschlagsfreie Skibrille Aerospace von Julbo. Die Skitechnologie Air-Tip von Rossignol, durch die sich aufgrund einer Luftfüllung der Schaufel der Schwerpunkt der Ski in die Mitte verlagern, wird hervorgehoben. Ebenso das bereits zur ISPO sehr wohlwollend aufgenommene Sohlensystem Grip Walk von Völkl.

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Die Arbeitsatmosphäre ist die Stärke der ÖSFA.
© ÖSFA

Bereits fest steht der nächste Termin. Die dann 105. ÖSFA öffnet ihre Tore vom 20. bis 22. Februar 2018.

Rotzoll

Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 05 / 2017