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Jetzt offiziell: Auch ISPO erliegt Corona

  • Andreas Mayer
  • Montag | 26. Oktober 2020  |  16:15 Uhr
Auch die große Wintermesse fällt jetzt endgültig der Pandemie zum Opfer. Es wird kein physisches Zusammenkommen geben.
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Aufgrund der aktuellen Entwicklung des Infektionsgeschehens in ganz Europa hat sich die Messe München dazu entschieden, die ISPO 2021 ausschließlich digital umzusetzen. Die Entwicklungen der Pandemie ließen aktuell auch keine verlässliche Prognose für eine sichere Hybridveranstaltung, also die Kombination aus digitaler und Vor-Ort-Veranstaltung zu, wie es heißt.

"Sowohl die Kunden als auch wir als Veranstalter haben einen hohen Anspruch an die Internationalität und Qualität der ISPO Munich. Unter den derzeitigen Rahmenbedingungen könnten wir diese Erwartungen auf beiden Seiten nicht erfüllen", wird Klaus Dittrich, Vorsitzender der Geschäftsführung, zitiert.

Digital und mit Endverbrauchern

Die digitale "Messe" soll die Fokusthemen "Kreativität & Digitalisierung", "Gesundheit" und "Nachhaltigkeit" in den Mittelpunkt, zum Beispiel mit einem umfangreichen Konferenzprogramm mit zahlreichen Möglichkeiten für Diskussionen und Interaktion. Neben dem Fachpublikum erhalten erstmals auch Endkonsumenten die Möglichkeit der digitalen Partizipation und zum direkten Dialog mit der Branche. In "Brandrooms" für Produktpräsentationen, Workshops und "Masterclasses" haben Marken und Unternehmen die Möglichkeit, sich Sport- und Outdoor-Fans auf der ganzen Welt digital zu präsentieren und mit ihnen in den Austausch zu gehen.

Andreas Mayer

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Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur