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IWA OutdoorClassics: Raus aus der Nische

  • Marcel Rotzoll
  • Dienstag | 21. Februar 2017  |  10:04 Uhr
Im vergangenen Jahr konnte die IWA OutdoorClassics erneut Bestmarken setzen: Die Nürnberger Fachmesse für Jagd- und Schießsport sowie Outdoor-Equipment wuchs um sechs Prozent auf 1.455 Aussteller und auf eine Gesamtausstellungsfläche von fast 95.000 qm in zehn Hallen. Bei den Besucherzahlen gab es ein Plus von neun Prozent auf 45.530 Fachbesucher aus aller Welt.

Führend unter den beteiligten 56 Ausstellernationen auf der IWA OutdoorClassics 2016 waren Deutschland, die USA und Italien. Bei den Fachbesuchern in den Top 10: Deutschland, die Tschechische Republik, Österreich, Italien, Frankreich, Polen, Belgien, die Niederlande, Großbritannien und die Schweiz. Ob aus den USA, Kanada und Mexiko, aus Südafrika und Namibia, aus Japan, Australien und Neuseeland oder Argentinien, Brasilien und Peru: aus insgesamt 114 Ländern rund um den Globus zog es die Fachhändler nach Nürnberg.

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Längst etabliert: Die IWA OutdoorClassics in Nürnberg
© Thomas Geiger/Nürnberg Messe

Neun von zehn Ausstellern waren mit der Anzahl ihrer neu hinzu gewonnenen Kundenkontakte zufrieden: Fast 97 Prozent gaben an, hier ihre wichtigsten Zielgruppen erreicht zu haben, 89 Prozent erwarten aufgrund ihrer Beteiligung ein Nachmessegeschäft. Bei den gesteckten Zielen für die Teilnahme an der IWA OutdoorClassics 2016 hatten die Aussteller vor allem die Pflege ihres Kundenstamms (78 Prozent), Vorstellung von Neuheiten (68 Prozent) und den Erfahrungsaustausch mit den Händlern (64 Prozent Mehrfachnennungen möglich) im Visier. Im Rahmen ihrer Marketingaktivitäten gaben 16 Prozent der Aussteller an, die IWA OutdoorClassics habe für sie eine überragende Bedeutung, für weitere 73 Prozent hat sie eine wichtige bis sehr wichtige Position innerhalb ihrer Vertriebsaktivitäten. 84 Prozent bewerteten ihre Teilnahme an der IWA OutdoorClassics gegenüber anderen Fachmessen mit ähnlicher Thematik als wichtig bis sehr wichtig. Der Blick in die Zukunft der beteiligten Branchen ist bei den Ausstellern recht zuversichtlich: 17 Prozent glauben an eine steigende Nachfrage sowie rund ein Drittel an ein leichtes Wachstum oder eine gleichbleibende Tendenz.

Sogar noch optimistischer zeigten sich die Fachbesucher: Deren Einschätzung für ein leichtes Wachstum bzw. eine gleichbleibende Tendenz in der Branche ist ähnlich hoch wie bei den Ausstellern, allerdings glaubt hier sogar ein Viertel an einen starken Aufschwung. Die Fachbesucher 2016 setzten sich vor allem zusammen aus Vertretern von Einzelhandel (25 Prozent), Industrie (13 Prozent), Sicherheitsbehörden und -unternehmen (12 Prozent) sowie Groß-, Außen- und Versandhandel (11 Prozent). Neun von zehn Fachbesuchern gaben dabei an, in Beschaffungsentscheidungen in ihrem Unternehmen oder ihrer Behörde eingebunden zu sein. Bei den Besuchsgründen lagen die Information über Neuheiten (52 Prozent), die Pflege von Geschäftskontakten (37 Prozent) sowie Informationsaustausch (33 Prozent) und die Anbahnung neuer Geschäftsbeziehungen (31 Prozent; Mehrfachnennungen möglich) im Vordergrund. Mit dem Angebot der IWA OutdoorClassics und dem Nutzen ihres Messebesuchs in diesem Jahr waren weit über 90 Prozent der Fachbesucher zufrieden.

Rotzoll

Autor: Marcel Rotzoll

Stellv. Chefredakteur sportFACHHANDEL

Dieser Artikel ist aus der Ausgabe: sport-FACHHANDEL Nr. 04 / 2017