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BSI unterstützt digitale ISPO

  • Dienstag | 03. November 2020  |  11:11 Uhr
Nach einer Umfrage unter seinen Mitgliedsunternehmen erklärt der Bundesverbandes der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI), das Präsenzmessen nach wie vor gewünscht seien, digitale Produktpräsentationen aber weiter ausgebaut würden.
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Die ISPO 2021 findet vom 1. bis zum 5. Februar 2021 aufgrund der aktuellen Entwicklungen der Corona-Pandemie als reine Online-Veranstaltung statt. Diese Entscheidung der Messe München findet dabei die volle Unterstützung des Bundesverbandes der Deutschen Sportartikel-Industrie e.V. (BSI) und seiner Mitgliedsunternehmen. Für das ideale Konzept der Zukunft halte die Mehrheit der Verbandsmitglieder Hybrid-Veranstaltungen – also einen Mix aus Präsenz- und Onlineformaten. "Der Wunsch nach der Begegnung von Angesicht zu Angesicht bleibt also stark, auch wenn die Unternehmen natürlich längst begonnen haben, ihre digitalen Kompetenzen in Sachen Produktpräsentation auszubauen", so der Verband.

Unabhängig von den Einschränkungen für Präsenzveranstaltungen, die durch die Corona-Pandemie aktuell gegeben sind, geht eine Vielzahl von BSI-Mitgliedern in einer aktuellen Befragung davon aus, dass Präsenzmessen auch in Zukunft weiterhin eine wichtige Rolle spielen werden – ob als Vertriebs- und Marketing-Plattform, als Treffpunkt für den Kontakt zu Zulieferern und Distributoren, als Taktgeber für Trends und Innovationen oder als Wissensplattform. „Viele Kunden unserer Mitgliedsunternehmen vermissen das persönliche Gespräch. Auch den weiter bestehenden Wunsch, Produkte vor Ort anzufassen oder zu testen, können digitale Formate natürlich nicht befriedigen“, gibt Präsidiumsmitglied Monique van Dooren-Westerdaal entsprechende Rückmeldungen wieder.

Allerdings werden alternative digitale Formate an Bedeutung gewinnen und das klassische Messekonzept, das auf der Vermietung von Standflächen beruht, ergänzen. In diesem Sinne haben in Zukunft Hybridveranstaltungen, welche die physische und virtuelle Welt miteinander verbinden, nach Einschätzung der BSI-Mitglieder die besten Chancen, sich als zentraler Anlaufpunkt einer Branche zu behaupten. Dass es der Sportartikel-branche allgemein, aber auch einzelnen Sportsegmenten guttut, jeweils eine gut funktionierende (hybride) Leitmesse zu haben, ist unter den BSI-Mitgliedern Konsens.

Andreas Mayer