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Adidas und Puma: Ziemlich beste Freunde

  • Andreas Mayer
  • Donnerstag | 23. November 2017  |  08:37 Uhr
Auf Einladung der Nürnberger Nachrichten standen Adidas-Boss Kasper Rorsted und Puma-Chef Björn Gulden gemeinsam auf der Bühne und betonten dabei deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Gegensätze.
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Ziemlich beste Freunde: Björn Gulden (l.) und Kasper Rorsted (r.) (Fotomontage)
© sportFACHHANDEL/Puma/Adidas

Die Rivalität zwischen Adidas und Puma ist so legendär, dass sie bereits mehrmals verfilmt und (eigentlich) an Brisanz kaum noch zu toppen ist: Zwei Brüder, die im Streit auseinander gingen und jeweils für sich einen Global Player in direkter Konkurrenz zum anderen schufen. Beide Fußball, beide Sport - und beide bis heute aus dem kleinen fränkischen Herzogenaurach operierend.

Bist du Adidas oder bist du Puma? Trägst du drei Streifen oder die Raubkatze? Jahrzehntelang die entscheidende Frage, die über den Ausgang des ersten Dates mehr entschied als die Frage, ob katholisch oder evangelisch. die Möglichkeiten des ersten Dates mehr entschied als die Frage nach der katholisch oder evangelisch.

Es mussten wohl erst ein Däne und ein Norweger an die Spitze der beiden Konzerne gelangen, bevor so etwas denkbar wurde: Auf Einladung der Nürnberger Nachrichten standen Adidas-Boss Kasper Rorsted und Puma-Chef Björn Gulden gemeinsam auf der Bühne und betonten dabei auch im Gespräch deutlich mehr Gemeinsamkeiten als Gegensätze.

Von Feindschaft spüre er "absolut Null", so Rorsted zum Beispiel. Und: "Bevor sie irgendwo anders kaufen" sollten Kunden doch lieber zu Puma gehen, wenn es denn schon nicht Adidas sein sollte! Nur einmal blitzte während der eineinhalbstündigen Veranstaltung so etwas wie ein persönlicher Wettstreit auf: Bei der Aufzählung der prominenter Sportler, die entweder drei Streifen oder Raubkatze tragen ...

Mayer

Autor: Andreas Mayer

Chefredakteur sportFACHHANDEL / Wanderlust / SkiMAGAZIN