Mittwoch | 19. April 2017  |  19:59 Uhr

Prowinter in Bozen

In Bozen wurde die Prowinter 2017 mit neuen Zahlen über den Wintertourismus sowie einem Appell, die Synergien aus Ski und Bike zu nutzen, eröffnet.

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Virtual Reality ist auch bei der Prowinter ein Thema.
© Prowinter

Manuela Viel, Direktorin Assosport, stellte interessante Daten zum Wintertourismus in Italien (Prognose Jänner – März 2017) vor, der einen Umsatz von 6,2 Milliarden Euro generiert. Insgesamt urlauben 9,5 Millionen italienische Touristen in den Bergen, davon 5 Millionen für eine Weiße Woche. Die durchschnittlichen Ausgaben dafür belaufen sich auf 724 Euro pro Kopf. Rund 4,5 Millionen Italiener gönnen sich ein Wochenende im Schnee und geben dafür jeweils 314 Euro aus.

Bei der Eröffnung anwesend war auch Peter Runggaldier, ehemaliger Skirennläufer und Ideator von Hero Südtirol Dolomites, dem härtesten Mountainbike Rennen Europas: Er unterstrich vor allem die Synergien von Mountainbike und Ski. Daran glaubt auch Prowinter und setzt mit seinem Angebot auf den Berg als Destination und Erlebnisraum für das gesamte Jahr. Landeshauptmann Kompatscher verwies auf jährlich 7 Millionen Ankünfte und die Vorreiterrolle des Tourismussektors in Südtirol, der dem Gast eine ganze Reihe an sportlichen Aktivitäten in den Bergen bieten könne. Berg- und Wintertourismus gehe schließlich weit über das Skifahren hinaus.

Für die Ausgabe 2017 präsentiert sich Prowinter mit 230 teilnehmenden Firmen, davon zeigen elf Startup-Unternehmen Innovationen in den Bereichen Wintersport und Bike. Für diese neuen Geschäftsideen gibt es im Zentrum von Prowinter einen eigenen Bereich, das "Future Café". Er versteht sich gemeinsam mit dem Prowinter Forum als Treffpunkt aller Unternehmen und Aktivitäten rund um den Wintersport aber auch jener die Anwendungen im Bereich 3D ausprobieren wollen und den Austausch mit Experten und Visionären suchen.

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Banddurchschneidung (v.l.n.r.): Armin Hilpold, Manuela Viel, Peter Runggaldier, Flavio Roda, Arno Kompatscher, Elisabetta Margiacchi, Manuela Mölgg und Peter Fill.
© Prowinter