Mittwoch | 10. Mai 2017  |  10:49 Uhr

Adidas wächst stark – vor allem online

Adidas legt zum ersten Quartal starke Zahlen vor. Demnach konnte der Umsatz um 16 Prozent gesteigert werden, der Gewinn aus den fortgeführten Geschäftsbereichen sogar um 30 Prozent.

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Die beiden wichtigsten Marken des Konzerns, Adidas und Reebok, konnten im ersten Quartal des laufenden Geschäftsjahrs jeweils zweistellig zulegen. Dabei zeigt sich Adidas wie gewohnt dynamischer. So konnte die Drei-Streifen-Marke den Umsatz um 18 % steigern, besonders stark waren dabei die Kategorien Running und Outdoor sowie die Linien Adidas Originals und Neo. Reebok legte um 13 % zu, vor allem in den Kategorien Training und Classics. Insgesamt verzeichnet der Konzern einen Umsatzanstieg im ersten Quartal auf 5,671 Milliarden Euro (Vorjahresquartal: 4,769 Mrd. Euro), was einem Anstieg in Euro um 18 % entspricht. Besonders stark zulegen konnten die Herzogenauracher in Nordamerika (+ 31 Prozent), China (+ 30 Prozent) sowie in Japan (+ 21 Prozent). Im Heimmarkt Westeuropa betrug der Umsatzanstieg immerhin noch zehn Prozent. Auffällig sind insgesamt die Steigerungsraten des eigenen E-Commerce. Von Adidas-Vorstandsvorsitzendem Kasper Rorstedt zuletzt als Wachstumsfeld ausgegeben, habe man hier den Umsatz um 53 % gesteigert.

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Neben dem eigenen E-Commerce wächst unter anderem die Fashion-Linie Originals deutlich.
© adidas

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Adidas-Boss Kasper Rorstedt konnte abermals hervorragende Zahlen präsentieren.
© Adidas

Kasper Rorstedt kommentiert: „Wir sind dank einer anhaltenden Umsatz- und Gewinndynamik stark ins Jahr gestartet. Unsere wichtigsten Marken – adidas und Reebok – sowie alle unsere bedeutenden Märkte haben zweistellige Umsatzsteigerungen erzielt. Wir haben weltweit eine sehr gute Nachfrage nach unseren Produkten erlebt und konnten daher unsere Profitabilität, trotz anhaltender negativer Währungsentwicklungen, erneut steigern. Aufbauend auf diesen Ergebnissen bestätigen wir unsere Prognose für das Gesamtjahr. Wir haben es uns zum Ziel gesetzt, auch in 2017 zweistelliges Umsatzwachstum und eine überproportionale Profitabilitätssteigerung zu verzeichnen.“

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