Montag | 15. Mai 2017  |  09:38 Uhr

Adidas stößt Golfsparte ab

Nach dem Ende des Golf-Booms geriet die Golfsparte zum Sorgenkind. Nun stößt Adidas das Segment an die neu gegründete Gesellschaft KPS Capital Partners ab.

banner after intro

neuer_name
An Schwung verloren: Adidas stößt Golfsparte ab.
© TaylorMade

Noch im Laufe dieses Jahres will sich Adidas von der Golfsparte mit den Marken TaylorMade, Adams Golf und Ashworth trennen. Dazu wurde eine "feste Vereinbarung hinsichtlich des Verkaufs" mit der neu gegründeten Gesellschaft KPS Capital Partners geschlossen. Der Kaufpreis beläuft sich nach Unternehmensangaben auf 425 Millionen US-Dollar, der zur Hälfte in bar gezahlt werde sowie durch eine Kombination "aus einer gesicherten Schuldverschreibung und bedingten Gegenleistungen". Die Veräußerung der Golfsparte sei bereits in der kürzlich vorgestellten Prognose für das Gesamtgeschäftsjahr enthalten. Auch ohne die drei Golf-Marken wolle man einen Umsatz zwischen 25 und 27 Milliarden Euro erreichen.

"TaylorMade ist eine führende globale Golfmarke mit einer außerordentlich starken Marktposition. Wir möchten uns bei allen Mitarbeitern von TaylorMade für ihren großen Beitrag zu unserem Unternehmen danken. Wir wünschen ihnen alles Gute für eine erfolgreiche Zukunft unter neuer Führung. Gleichzeitig heißen wir alle Mitarbeiter von adidas Golf willkommen, die in unsere Business Unit Heartbeat Sports integriert werden", erklärt Kasper Rorsted, Vorstandsvorsitzender der adidas AG. "Im Rahmen unserer langfristigen Strategie ‚Creating the New‘ liegt unser Fokus ganz klar auf unseren Kernkompetenzen in den Bereichen Schuhe und Bekleidung und auf unseren zwei wichtigsten Marken, adidas und Reebok."

banner in article