Mittwoch | 10. Mai 2017  |  09:43 Uhr

Eddie Bauer will in den Sportfachhandel

Ziel sei, möglicherweise 2018 schon mit dem Sporthandel eng zusammenzuarbeiten, verrät der branchenerfahrene Handelsprofi im Exklusivgespräch mit sportFACHHANDEL. Derzeit werden vom neuen Deutschland-Headquarter in München alle Optionen geprüft.

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Die Markenverantwortlichen zeigen gerade, was der Anbieter alles im Programm und vor allem auch technisch drauf hat. Das Angebot umfasst schwerpunktmäßig Textilien, gezeigt werden aber auch Schuhe, Rucksäcke und sogar Zelte. Keine Spielerei, sondern für Extrembedingungen auch im Hochgebirge geeignet, unterstreicht Bernd Niemeyer. Der jüngste Coup in der neuen Daunenjacken-Kollektion sind nahtlos verarbeitete, gefüllte Jacken, die hochfunktionell und chic sind. Damit würden vor allem die gefürchteten Kältebrücken an den Steppnähten vermieden, erklärt Niemeyer. Die neue Technologie wurde "Evertherm" getauft.

Eddie Bauer
Eddie Bauer soll demnächst auch im stationären Sportfachhandel erhältlich sein
© Eddie Bauer

Aktuell vertreibt Eddie Bauer in Deutschland nur online - bislang hauptsächlich unter dem Dach des Otto-Versands - sowie im Katalogbusiness und mit eigenen stationären Läden. Eigene Läden gäbe es nun aber nicht mehr, betont der deutsche Markenchef. 1995 war Eddie Bauer Deutschland durch ein Joint Venture zwischen Eddie Bauer Inc., Seattle, USA, und den Otto-Töchtern Heinrich Heine und Sport Scheck entstanden. 2001 kam der erste Internetauftritt hinzu, 2008 übernahm Werner Schulz, ehemaliger CEO der Heine-Gruppe und Beiratsvorsitzender von Eddie Bauer Deutschland, hundert Prozent der Anteile von Eddie Bauer Deutschland im Rahmen eines Management Buyouts. Vor über zwei Jahren dann wurde der Deutschland-Ableger von Eddie Bauer Amerika gekauft und ist seitdem Teil der globalen Eddie-Bauer-Familie.

(nk)

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