Mittwoch | 08. März 2017  |  10:35 Uhr

Berghaus erweitert Nachhaltigkeitsinitiative "Madekind"

Berghaus baut sein Engagement im Umweltschutz weiter aus. Das erklärte Ziel bis 2020 lautet PFC-freie, zur Bewahrung der wasserdichten und atmungsaktiven Eigenschaften behandelte Oberflächen (DWRs) im kompletten Bekleidungssortiment.

2015 trat Berghaus als erstes britisches Unternehmen dem weltweit operierenden bluesign System bei und startete damit seine Nachhaltigkeitsinitiative "Madekind". Textilien und Technologien, die den eigens gesetzten Umweltstandards entsprechen, werden mit dem "Madekind"-Symbol kennzeichnet. Solche Produkte müssen z.B. die  Anwendung des Colourkind-Verfahrens, ein Verfahren zum Färben von Textilien mit deutlich geringerem Wasser- & Chemieverbrauch, gewährleisten.

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Berghaus erweitert Nachhaltigkeitsinitiative „Madekind“
© Berghaus

Im Frühling/Sommer 2017 gehören bereits über 40 Prozent aller Produkte der "Madekind"-Familie an. Und die Ansprüche wachsen weiter. Bis 2020 wird Berghaus im kompletten Bekleidungs-Sortiment PFC-freie DWRs anbieten. „Wir sind ständig auf der Suche nach neuen Methoden, die Innovation und Funktionalität mit hoher Umweltverträglichkeit vereinen. Und zwar über die komplette Wertschöpfungskette hinweg“, kommentiert Elaine Gardiner, Nachhaltigkeitsbeauftragte bei Berghaus.

Neben der stetigen Optimierung der Entwicklungs- & Herstellungs-Prozesse legt Berghaus einen großen Wert auf Transparenz und die sorgfältige Auswahl seiner Partner und Zulieferer. Noch in diesem Jahr wird eine Liste aller Unternehmen, die in der Lieferkette von Berghaus auftauchen, veröffentlicht. Darunter sind momentan bereits mehr als 70 Prozent Partner des Bluesign-Systems. „Eine positive Bilanz, die es in den nächsten Jahren aber weiter auszubauen gilt“, beurteilt Elaine Gardiner ehrgeizig.Als Mitglied der Sustainable Apparel Coalition (SAC) nimmt Berghaus an einem Pilotprojekt zur Einführung des Higg Index teil. Ziel des Projekts ist es, eine einheitliche Methodik zur Erfassung von Nachhaltigkeits-Daten zu etablieren und so einen genaueren Ein- blick in die tatsächlichen Umweltauswirkungen der Wertschöpfungskette zu erhalten. „Über spezifische Benchmarks könnten wir nicht nur unsere eigene Nachhaltigkeitsleistung prüfen, sondern auch sehen, wo unsere Partner im Vergleich zur übrigen Branche stehen. Das wäre ein Schritt in die richtige Richtung“, meint Elaine Gardiner.