Donnerstag | 09. Februar 2017  |  19:02 Uhr

Uniqlo mit neuer Sport-Division

Jetzt ist es amtlich: Der japanische Freizeitbekleider Uniqlo greift an und will auch den Sportmarkt erobern.

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Mit einer eigenen, neuen Sport-Division will Uniqlo eigenen Angaben zufolge bald "die Eigenschaften von Sportswear mit Alltagsbekleidung vereinen und sie so funktional und modisch zugleich machen". Für 2017 und 2018 gibt die japanische Kultmarke jetzt Gas und baut seine Kollektionen für Damen, Herren und Kinder um "eine Auswahl unverwechselbarer Produkte mit verbesserter Funktionalität sowohl für Top-Athleten als auch für Freizeitsportler" aus, erfuhr sportFACHHANDEL auf der ISPO.

Gesteuert wird die Expansion zentral vom Headquarter in Tokyo aus, der europäische Markt wird derzeit von London aus mit unterstützt. In Berlin gibt es seit bereits zwei Flagshipstores, einer in der ehemaligen Nike-Town an der Berliner Tauentzienstraße. Ein dritter Laden in der Haupstadt eröffnet Mitte Februar.

Uniqlo zählt mit einem globalen Umsatz von rund 1,7864 Mrd. Yen im Geschäftsjahr 2016, welches am 31. August 2016 endete (17,31 Mrd. US Dollar, 14,65 Mrd. Euro), zu den weltweit größten Herstellern mit einer eigenen Handelsmarke und Vertriebskette. Angesprochen werden derzeit Running-, Yoga- und Fitnesskunden, mittlerweile aber auch Bike- und Golffans. Das Thema Funktion und Technik (Fasern, Klimakontrolle etc.) bei der Bekleidung spielt eine große Rolle und wird mit japanischen Spezialisten in Eigenregie entwickelt.

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Nicolas Kellner

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Die neue Bekleidungslinien sollen eigene Technologien gegen Wind und Wetter bieten.
© Uniqlo