Mittwoch | 04. Oktober 2017  |  16:18 Uhr

Lectra als französisches Vorzeigeunternehmen ausgezeichnet

Lectra, ein Unternehmen für industriespezifische Soft- und Hardwarelösungen ist von der AIF, der französischen Allianz für die Industrie der Zukunft, als Vorzeigeunternehmen ausgezeichnet worden.

Nur solche Unternehmen erhielten die Auszeichnung, die „das Potenzial der Digitalisierung nutzen und wegweisende Projekte in der Produktion umsetzten“. Die AIF würdige Lectra für die Wettbewerbsfähigkeit „hinsichtlich Kosten, Qualität und Lieferzeiten“ sowie für neu geschaffene Dienstleistungen wie „Smart Services und die vorrausschauende Wartung, die auf dem guten Verständnis vom Einsatz der Technologie-Lösungen beim Kunden basieren“.

In den vergangenen vier Jahren haben die Franzosen 86 Millionen Euro in Forschung und Entwicklung investiert, was einem Anteil von 9,4 Prozent des Umsatzes entspreche. So habe man Technologien weiterentwickelt, die Mitarbeiterzahl erhöhen können und die Marktposition „in allen Regionen“ ausgebaut. Nachdem man sich 2005 gegen eine Verlagerung der Produktion nach China entschieden hatte, war als Grundlage für die heimische Produktion vorausgesetzt worden, „Industrieprojekt mit weitreichenden Innovationen, Modernisierungen, höherem Kundennutzen und Produktivitätssteigerungen“ zu initiieren. Heute liege die Produktivitätsrate im französischen Werk bei 89 Prozent, gleichzeitig seien die Kosten um ein Viertel gesenkt und Qualität und Dienstleistungen verbessert worden.

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Lectra-CEO Daniel Harari kann sich über die Auszeichnung zum französischen Vorzeigeunternehmen freuen.
© Lectra

Lectra ist nach eigenen Angaben ein weltweit führendes Unternehmen für integrierten Technologielösungen (Software, CAD/CAM und ergänzende Services) und speziell ausgerichtet auf die Stoff-, Leder-, Textil- und Verbundwerkstoffindustrie. 2016 setzte das Unternehmen 260 Millionen Euro um. CEO des Unternehmens ist Daniel Harari.