Winter und Outdoor behaupteten sich bei Amer Sports
11.03.2010
Helsinki. Die finnische Amer Sports kam 2009 mit einem Rückgang von 4% auf rund 1,5 Mrd. EUR Gesamtumsatz einigermaßen glimpflich um die Kurve. Auch wenn der Nettogewinn auf 31,4 Mio. EUR (-8%) schrumpfte.Vor allem das Winter- und Outdoor-Business verlief mit insgesamt 862,6 (Vorjahr: 860,8) Mio. EUR nahezu konstant. Laut Michael Schineis, Präsident Wintersport Equipment, wurde „nach zwei Jahren Reorganisation der Turnaround geschafft und ein positives Ergebnis erzielt“. In diesem Bereich wurden 371,7 (Vorjahr: 378,9) Mio. EUR erwirtschaftet. Vor allem mit Alpinski (Anteil: 78%), gefolgt von Cross Country (12%) und Snowboards (10%). Der Kauf der Skifabrik in Bulgarien in 2008 zahlte sich offenbar aus. Unter der Marke Atomic wurden weltweit rund 540.000 Paar Alpinski verkauft. Die Salomon-Schwester lag mit 350.000 Einheiten im Verkaufsrennen. Volant, Dynamic und das EM-Geschäft steuerten weitere 50.000 Paar zum Gesamtabsatz von 940.000 Einheiten bei. Hauptabsatzmarkt war die Region EMEA mit einem Anteil von 71%, gefolgt von dem amerikanischen Kontinent (17%) und Region Asien/Pazifik (12%). Auch der Bereich Bekleidung und Schuhe verlief mit 304,7 Mio. EUR (+11%) erfreulich, wohingegen Cycling mit 100,4 Mio. EUR (-13%) und Sportelektronik mit 85,8 Mio. EUR (-5%) zu wünschen übrig ließen.Hauptopfer der US-Krise waren Fitness mit 194,1 Mio. EUR (-15%) und Golf mit 66,7 Mio. EUR (-16%). rs
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