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Puma-Mutter will wohl doch keinen Quikie im Boardsport

Kurz vor Weihnachten schneite es jede Menge Gerüchte über die Zukunft von Quiksilver. Angeblich stand auf dem Wunschzettel von PPR, dem französischen Riesenkonzern, der bereits Puma, Gucci und verschiedene andere Anbieter und Händler gehobener Konsumgüter kontrolliert, das Board-sports-Label mit den angeschlossenen Marken Roxy und DC.
Entgegen seiner üblichen Gewohnheit entschied sich PPR („Pinault Printemps Redoute“) zu einem unmissverständlichen Dementi, um entsprechenden Phantasie-Vorstellungen auch an den Kapitalmärkten einen Riegel vorzuschieben. Dabei kamen die Spekulationen nicht von ungefähr: Schon vor Wochen hatte PPR durchblicken lassen, dass weitere Akquisitionen möglich wären, um das Sport- und Lifestyle-Segment rund um Puma, Tretorn und Cobra Golf weiter auszubauen. Die lauten Überlegungen des Konzerns kamen mit der Ankündigung zusammen, sich von der Möbelkette Conforama zu verabschieden, was mehr finanziellen Spielraum für weitere Zukäufe ermöglicht hätte.
Tatsächlich beflügelten diese Geschichten kurzfristig die Performance der Quik-Aktie: Sie schnalzte kurzfris-tig um 22,7% auf 5,68 USD nach oben, aber beruhigte sich dann wieder, nachdem PPR der Surfmarke eine Absage erteilt hatte.

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