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Pro Kennex stellt sich in Europa neu auf

Die einst legendäre taiwanische Racket-Marke, deren Europa-Geschäft vor rund zehn Jahren ihren Zenit hatte, versucht, ihr Netz von Importeuren und Handelskunden in der Alten Welt auszubauen und wird zu diesem Zweck ein Distributionszentrum in den Niederlanden einrichten, um den Kontinent besser zu bedienen.
Die neue Europa-Zentrale ist ein Joint Venture des taiwanischen Unternehmens mit Inside Brands, einer Firma die bislang bereits die Benelux-
Länder mit Pro Kennex versorgte. Die Firma wird von Rob Mekelenkamp geführt, der früher schon einmal die Geschicke in Europa leitete und der bereits seit 25 Jahren für die Marke im Einsatz ist.
Derzeit verfügt Pro Kennex über Importeure in Italien, Frankreich, Großbritannien, der Tschechischen Republik und der Slovakei. Während die Vereinbarungen mit den Partnern in diesen Ländern auf dem Prüfstand stehen, sucht Pro Kennex weitere Distributeure in Deutschland, Skandinavien, Polen und weiteren osteuropäischen Ländern. Die Taiwaner sind noch davon entfernt, ein wirklicher Global Player zu sein, aber sie arbeiten profitabel und wachsen schnell. Etwa die Hälfte der Umsätze werden in China, Korea, Thailand, Japan, Indien und Indonesien aufgrund des dort starken Badminton-Geschäfts erwirtschaftet. Auch in den USA ist Pro Kennex präsent. Das Unternehmen wird von einer Gruppe südafrikanischer und anderer ­Inves­toren kontrolliert, die im Jahr 2004 einen Teil aus der Liquidationsmasse von Kunnan Enterprises herauskauften. Minderheitsgesellschafter sind unter anderem der chinesische Hersteller der Pro-Kennex-Rackets und Golfschläger sowie dessen Chef, Jeff Yao, der der Marke bereits seit 1971 dient.
 

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