Outdoor im Tal der Träume
25.03.2010
Annecy. Die französischen Outdoor-Firmen haben Großes vor und wollen in den Alpen ein ambitioniertes Projekt zum Laufen bringen, damit die Region weiterhin als Kompetenz-Zentrum für die Entwicklung von Outdoor-Sportarten ganz nah am Geschäft bleibt.
Das Projekt hört auf den Namen „Outdoor Sports Valley“, wie der Newsletter Sporting Goods Intelligence Europe berichtet.Nicht weniger als 54 Unternehmen sind in der Region mit ihrem Stammsitz vertreten, die sich in einem eigenständigen Verband zusammengetan haben, um die Region als „Thinktank“ voranzubringen. Dieser Entschluss steht im Zusammenhang mit der Bewerbung der Region um die Ausrichtung der Olympischen Spiele in 2018. Der große Plan hinter dem Vorstoß, die Reihen in der Region um Annecy fester zu schließen, bedeutet, dass diese Landschaft als Hochburg für die Entwicklung von Sportgeräten verstanden werden will – so wie das für
Montebelluna in Italien der Fall ist, wo nicht nur die italienischen Schuhanbieter vertreten sind, sondern auch die meisten ausländischen Hersteller.
Tatsächlich erreichten die Marken aus der Annecy-Region nach fünf Jahren intensiver Lobby-Arbeit, dass auch ein bisschen Geld (300.000 EUR) vom Staat fließt, um ein wertiges Zentrum für die Entwicklung von Sportartikeln in der Region Savoyen aufzubauen.
Die Region ist reich gepflastert mit großen Marken wie Salomon oder Patagonia, dem amerikanischen Outdoor-Label, das seinen europäischen Sitz in der Gegend hat. Vorsitzender der Arbeitsgruppe für „Outdoor Sports Valley“ ist Jean-Luc Diard, früher Chef von Salomon und heutzutage Vorarbeiter der Tecnica-Gruppe für den Bereich Outdoor.
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