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Geox: Nach großer Eröffnung ernüchtert der Kassensturz

Montebelluna. Der italienische Sportausrüster Geox eröffnete Ende Februar soeben seinen weltweit größten Flagship-Store im Zentrum von Mailand. Rund 1000 qm (davon 200 qm Lager) Verkaufsfläche verteilt sich auf drei Stockwerke. Bemerkenswert ist auch das sechsstöckige Gebäude neben der renommierten Lage in Domnähe selbst: 734 sich unabhängig voneinander bewegende Stahlplatten charakterisieren die Außenfassade. Durch diese Architektur und die Computer gesteuerten Platten erhöht sich die Klimaeffizienz erheblich: Pro Jahr werden rund 35 Tonnen CO2 eingespart.
Genau einen Tag nach Eröffnung des Mailänder Mega-Stores zog Geox Jahres-bilanz: Das an der Mailänder Börse notierte Unternehmen meldet 2009 einen Rückgang des Gesamtumsatzes um 3% auf 865 Mio. EUR.  Im Jahr davor wurde dagegen noch ein Umsatzzuwachs von 17% verzeichnet. Den größten Anteil am Gesamtumsatz haben weiterhin Schuhe mit rund 88,6%. Der operative Gewinn fiel auf 171,7 (Vorjahr: 199,5) Mio. und der Nettogewinn auf 84,2 (Vorjahr: 123,4) Mio. EUR. Italien bleibt Hauptmarkt mit einem Umsatzanteil von 37,8%. Größter Exportmarkt ist weiterhin Deutschland. Ende 2009 zählte Geox weltweit 1008 Shops, wozu 244 eigene Läden (Directly Operated Stores, DOS) gehören. In Deutschland gab es insgesamt 68 Shops, davon 29 DOS-Läden.   rs
 

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