Die Hartware hat ihren Schnupfen auskuriert
05.05.2011
Im vergangenen Jahr stiegen die weltweiten Umsätze mit Sport-Equipment um 4,3% auf 57,8 Mrd. USD. Diese Zahl bezieht sich auf Großhandels-Erlöse und entstammt einer aktuellen Untersuchung der amerikanischen Ausgabe von Sporting Goods Intelligence. Dies sind erfreuliche Nachrichten, nachdem das globale Geschäft mit Hartware in 2009 deutlich um 9,6% Federn lassen musste und damit seinen Tribut an die Wirtschaftskrise zollte. Das erneute Wachstum war allerdings von den großen Anbietern getrieben: Die weltweit 25 größten Hersteller konnten ihre Umsätze um 10,7% indie Höhe schrauben. Insgesamt war die positive Entwicklung auch Währungseffekten geschuldet: Der US-amerikanische Markt konnte nur um 0,9% wachsen, während der „Rest der Welt“ 6,8% gut machte – teilweise aufgrund des Auf und Ab der Währungen. Nur um zwei Beispiele zu nennen: Shimano, der Weltmarktführer für Fahrrad-Komponenten, legte in amerikanischen Dollars um 22% zu, aber in Yen, dem Heimatgeld des japanischen Anbieters, nur um 14,4%. Rossignol kletterte um nur 2,5% in Dollars nach oben, aber um 10% in Euro.
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