Der Fuchs wird fetter
26.11.2009
Örnsköldsvik. Fenix Outdoor, die Holding von Outdoormarken wie Fjällräven, Primus, Hanwag und Tierra, kann vielversprechende Zahlen für die ersten neuen Monate des laufenden Jahres vorlegen: Nur teilweise währungsbedingt stieg der Umsatz um 17% auf 874,4 Mio. schwedische Kronen (84,5 Mio. EUR).
Die schwedische Gruppe konnte in allen Geschäftsfeldern punkten, zu denen der Großhandel mit den genannten Marken ebenso zählt wie der Einzelhandel, der mit der Kette Naturkompaniet auf Schweden beschränkt ist. Das Geschäft mit den Marken kletterte um 16% auf 664,2 Mio. SEK (64,2 Mio. EUR); die Einzelhandelssparte, die mit 210,2 Mio. SEK ( 20,3 Mio. EUR) signifikant kleiner ist als der Großhandel, konnte sich sogar um 21% steigern. Entsprechend positiv entwickelte sich der operative Gewinn der beiden Sparten: 155,2 Mio. SEK (15,0 Mio. EUR +18%) für die Marken und 21,5 Mio. SEK (2,1 Mio. EUR, +69%) für Naturkompaniet.Der Vertrieb der Marken konnte in allen Regionen zumeist signifikant zulegen – mit Ausnahme des schwedischen Heimatmarktes, wo mit einem Umsatz von 60,5 Mio. SEK (5,9 Mio. EUR) ein nur geringes Wachstum drin war. Den Löwenanteil erwirtschaftete erneut Deutschland, wo die Verkäufe ganz erheblich gesteigert werden konnten. Hierzulande kam die Fenix-Gruppe auf ein Plus von 20% und erreichte einen Umsatz von 254,6 Mio. SEK (24,6 Mio. EUR). Dies entspricht einem Anteil am Gesamtumsatz von etwa 29%. Nur Schweden ist mit 31% stärker, was in erster Linie auf die eigenen Einzelhandelsoperationen zurückzuführen ist. Weitere tragende Säulen sind die Benelux-Staaten (12%) und die übrigen skandinavischen Länder (ohne Schweden, 13%). mh
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