Das Mammut lässt die globale Eiszeit ausfallen
09.04.2010
Seon. Die Mammut Sports Group ließ sich im abgelaufenen Geschäftsjahr 2009 von der Wirtschaftskrise überhaupt nicht irre machen: Der Umsatz wuchs erneut zweistellig um 11,8% auf 215,3 Mio. CHF.
Nach Angaben von Rolf Schmid, CEO der Schweizer Sportartikel-Gruppe, hätte der Umsatzsprung ohne Währungs-Schwierigkeiten noch um einiges höher ausfallen können. Besondere Freude bereiteten dem Mammut-Chef einmal mehr die Schweiz, in der für den Marktführer offenbar immer noch Luft nach oben ist, sowie Deutschland, Italien, Großbritannien, Korea und Japan. In Osteuropa konnte die Gruppe ihre ursprünglich gesteckten Ziele nicht in vollem Umfang erreichen, was einmal mehr auf Wechselkurs-Effekte mit diesen Ländern zurückzuführen war.Im Einzelhandel will Schmid weiter mit Bedacht voranschreiten und versucht nicht, den Bogen zu überspannen. In Deutschland könnten – ohne Druck – im laufenden Jahr zwei bis drei neue Läden entstehen – immer in Kooperation mit Handelspartnern. Dies sei bei der jüngsten Neueröffnung in Köln nicht möglich gewesen, da die dortigen Händler nicht mitzogen. Im Conzzeta-Konzern, zu dem Mammut gehört, stellt die Outdoor-Gruppe schon lange nicht mehr nur die Portokasse dar, sondern ist inzwischen Motor: Der Mischkonzern ist vor allem in Investitionsgütern unterwegs, die unter den Turbulenzen der Krise litten: Der Konzernumsatz schmolz 2009 um satte 35,1% auf 955,2 Mio. CHF. mh
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