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Brooks will ganz nach vorne laufen

Berkshire Hathaway, Inhaberfirma von Brooks Sports, hat noch jede Menge vor mit ihrem Laufsport-Spezi.

Unlängst wurde ein 10-Jahres-Plan vorgestellt, der vorsieht, dass die Umsätze von gegenwärtig 200 Mio. auf 1 Mrd. USD bis 2020 verfünffacht werden sollen. Um die ambitionierten Vorgaben erfüllen zu können, wird kräftig investiert: Für das laufende Jahr stiegen die Marketingaufwendungen um 42%, die Ausgaben für Produktentwicklung um etwa ein Drittel und die Kosten für die Intensivierung der Distribution um 21%. Ein Teil des Plans besteht darin, außerhalb der Vereinigten Staaten noch mehr Gas zu geben. Unlängst wurde mit Runx ein neuer Vertreiber der funktionellen Laufschuhe für Japan berufen; der bisherige Lizenznehmer, Asahi, bleibt weiter im Geschäft und konzentriert sich auf Casual-Footwear. Ganz oben auf Brooks‘ Expansionszettel stehen China und Südkorea. Mit der neuen Marketing-Kampagne, die auf den Namen „Run Happy“ hört, will Brooks ein Dilemma überwinden: Unter Laufsportkunden, die im spezialisierten Running-Fachhandel einkaufen, sieht sich Brooks weltweit mit einem starken Marktanteil von 21% als klare Nummer 2 hinter Asics mit 25%. Bei Läufern, die keine Spezialisten-Läden aufsuchen, reicht es dagegen nur zur Nummer 5 mit einem mageren Anteil von 6%. In amerikanischen Ketten schafft es ­Brooks sogar nur auf den sechsten Rang mit einem Anteil von 3% hinter Nike, Asics, New Balance, Saucony und Adidas. Für das letzte Jahr berichtet Brooks einen einstelligen Zuwachs bei Schuhen, aber einen Umsatzrückgang bei Bekleidung. Mit 105 Mio. USD wurde etwas mehr als die Hälfte am amerikanischen Heimatmarkt eingespielt.

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