Hanwag

Intersport Schweden wird de facto zur Kette

Dem Beispiel der Kollegen in Frankreich und Spanien folgend, strukturiert sich die schwedische Intersport um. Nach 50 Jahren als Genossenschaft, wird die Zentrale mit Wirkung zum Ende des Jahres mehrheitlich die Anteile an den angeschlossenen Läden kontrollieren. Jedes Mitglied wird circa 9% an den Anteilen seines Ladens behalten und erhält entsprechend der Validierung seines Geschäfts oder seiner Geschäfte einen Anteil an Intersport Schweden. Nach Angaben von Fredrik Johanson, dem Chef der Gruppe, war dieser Schritt notwendig, um in einem Umfeld wachsenden Wettbewerbs überleben zu können. Die Idee, die dahinter steckt, heißt: Der Händler kann sich mehr auf örtliches Marketing und den Dienst am Kunden konzentrieren, während er oder sie von Verwaltungs-Tätigkeiten und dem ­Einkauf entlastet wird. Die Zentrale ­erwartet sich von diesem einschneidenden Schritt mehr Profit und ­Effizienz der Läden, was das Finanzielle anbelangt. Gegenwärtig haben dieser Entscheidung 95% der Mitglieder zugestimmt; Intersport Schweden geht davon aus, dass alle Mitglieder diese Entscheidung tragen und die entsprechenden ­Verträge unterzeichnen werden.
 

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