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In Norwegen schlägt das ­Imperium zurück

Im zunehmend verschärften Kampf um Marktanteile in Norwegen greift die Handelsorganisation Gresvig (SFH Ausgabe 21/2011, S. 12) zu drastischen Maßnahmen, um sich des aggressiven Ausgreifens der preisorientierten Kette XXL Sport zu erwehren.

In den letzten Monaten übernahm die Gruppe verschiedene größere Mitglieder, nachdem besonders die Expansion von preisorientierten Geschäften wie die von XXL Sport insbesondere städtische Händler zunehmend unter Druck setzte.
Gresvig betreibt derzeit 190 Läden unter dem Namen G-Sport, teilweise selbst oder durch Franchise-Nehmer. Hinzu kommen noch 120 Geschäfte, die unter Intersport Norwegen laufen. Seit letztem Jahr öffnete Gresvig allerdings auch vier große Läden, die unter G-Max firmieren und den momentan 15 Stores von XXL Sport die Stirn bieten sollen. Die G-Max-Geschäfte sind zumeist an denselben Standorten positioniert, an denen auch XXL vertreten ist, was den dortigen G-Sport- und Intersport-Händlern zusätzlich das Leben schwer macht. Um der ungünstigen Entwicklung für die angeschlossenen Mitglieder entgegenzuwirken, hat Gresvig mittlerweile die Übernahme von rund 30 Verkaufsstellen in den größeren norwegischen Städten angeboten. Lange Jahre führte Gresvig ungefähr ein Dutzend Geschäfte selbst; diese Zahl schwoll aber in letzter Zeit auf rund 60 an.

 

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